Kinderschutz im Netz Diese Software hilft Eltern

Von Markus Hermannsdorfer

4. Teil: Jugendlicher bis 18 Jahre


Was macht der Jugendliche?

• Communities: Reger Informationsaustausch über schülerVZ, Facebook und Co.

• Intensiv spielen: Beispielsweise "World of Warcraft"

• Googeln: Womöglich geschützte Inhalte auf den PC herunterladen


Maßnahme: Hardwareschutz

Beispielsweise "Surf-Sitter Jugendschutzrouter"; Preis: ca. 80 Euro; Info: www.surf-sitter.de

Weil Jugendliche mit eigenen PC und Smartphone ins Internet gehen, sollte nicht das Gerät, sondern der Internetzugang geschützt werden. Geräte wie der Jugendschutzrouter von Surf-Sitter können diese Aufgabe erledigen. Der Router kann hinter bereits vorhandenen Access Points und Kabelmodems angeschlossen werden.

Nach dem Einbinden in das Heimnetzwerk legen Sie fest, wie lange das Kind das Internet nutzen darf. Gefährliche Inhalte werden vom integrierten Dienst fragFinn automatisch ausgeblendet.


Top-Websites für Jugendliche

Gute Angebote für Jugendliche zeigen mögliche Berufschancen, informieren über Stars und bieten Aufklärung ohne moralinsaures Pathos.

www.bravo.de Redaktionell aufbereitete Infos zu Stars, Sex und vielen anderen Jugendthemen

www.webforum-jugend.de Verbindet die Jugend Europas und hilft bei der Berufswahl

yaez.de Webauftritt der Schülerzeitung "Yaez" mit Infos über Schule, Stars und Trends

www.jugendseiten.de Listet Seiten für Jugendliche auf



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
yonderboi 06.12.2010
1. Alternative
Interessante Alternative, gerade für kleinere Kinder, und ein Rundumschutz ist mit dabei: der Feuersalamander http://kids.kaedinger.de (Fürchterliche Website, aber der Browser ist super)
distributer 06.12.2010
2. Vorraussetzung Windows OS?!?
Naja, also ab 18+ faellt man dann auf solche Lockangebote fuer Kinderueberwachungssoftware herein? Als ich noch unter 12 Jahre als war, hatten wir Raubkopien von Software(Disketten) und Videos(VHS) ausgetauscht! Dadurch habe ich viel ueber das Betriebssystem DOS und auch die Programmiersprache BASIC und Pascal gelernt. Ich bin mittlerweile zu alt um mich bei Twitter, Facebook und Co. zurechtzufinden. Vermutlich koennte man da von den Kindern noch lernen anstelle es einfach unzugaenglich machen. Das produziert nur Aerger Zuhause...
Tyrion Lannister 07.12.2010
3. Käse
Zitat von sysopEffektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern, da sind sich die Experten der Fachzeitschrift Chip sicher. Sie haben einige Tipps zusammengetragen, wie man Kinder unterschiedlicher Altersstufen vor den Gefahren des Web schützen kann. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732712,00.html
Alter Schwede, ich habe selten auf dieser Seite einen schlechteren Artikel gelesen - mussten da noch ein wenig Tantiemen für die Weihnachtsfeier verdient werden...? Der einzig wirksame "Schutz" der Kinder "im Internet" ist die Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium, alles andere sind Feigenblätter, die höchstens zu "das ist mir gar nicht aufgefallen, was die da machen, ich hab' doch die Software 'Nur jugendfreies Internet' installiert und den Router 'Alles wird gut' benutzt" führen. Schöne Grüße von einem Vater mit zwei Kindern im Teenager-Alter...
Machine 07.12.2010
4. PISA lässt grüßen: Tumbe Masse benutzt Windows.
Zitat von distributerNaja, also ab 18+ faellt man dann auf solche Lockangebote fuer Kinderueberwachungssoftware herein? Als ich noch unter 12 Jahre als war, hatten wir Raubkopien von Software(Disketten) und Videos(VHS) ausgetauscht! Dadurch habe ich viel ueber das Betriebssystem DOS und auch die Programmiersprache BASIC und Pascal gelernt. Ich bin mittlerweile zu alt um mich bei Twitter, Facebook und Co. zurechtzufinden. Vermutlich koennte man da von den Kindern noch lernen anstelle es einfach unzugaenglich machen. Das produziert nur Aerger Zuhause...
Zu alt für FB & Co? Als ich unter 12 war, gab es noch gar keine Homecomputer. C64 und PC erschienen, als ich fast 16 war. Schon komisch, dass ich mich nicht zu alt für Facebook und ähnliche Seite fühle. Zu alt? Mit was? Mitte Dreissig? Ich fasse es nicht, sorry. Der Bericht auf SpOn ist ungefähr so gehaltvoll wie eine durchschnittliche "Chip". Dieses Windowsblättchen liegt voll auf "Bild"-Niveau. Früher war die auch nicht sehr viel besser, Anfang der 80er wurde aber auch mal über den Tellerrand hinausgeschaut, aber viel zu oft 1:1 Presseinformationen gedruckt. Zum Thema Kinderschutz: Jedes unserer Kinder hat seit dem sie sieben Jahre alt waren einen eigenen PC. Im Haus hat jedes Zimmer zwei DoppelCat-6-Dosen und N-WLAN haben wir natürlich auch. Ich habe diverse "Kinderschutz"-Browserplugins und auch Erweiterungen für den Router getestet. Die sind allesamt untauglich. Mal ernsthaft: Was für eine verrückte Idee und Selbstüberschätzung, dass man das Internet "kindersicher" machen könnte. Klar, für Internetausdrucker wie unsere Frau Eigner scheint das sicher machbar zu sein, wer sich damit aber auch nur ansatzweise beschäftigt, wird schnell erkennen, dass durch solche Plugins der Inetzugang unbenutzbar wird. Ob White- oder Blacklist:Beides kann nicht funktionieren und irgendwann werden die Kinder so oder so mit den Seiten Kontakt haben, die die Eltern verbieten wollen. Besser ist es, mit den Kindern zu sprechen und zu versuchen bei ihnen eine gewisse Medienkompetenz zu erzeugen. Die meisten Kinder haben doch mehr Ahnung von Betriebsystem um dem Heimnetz als ihre Eltern. Immer dran denken: Sicherheit kann man nicht installieren! Gruß m
dorfheiliger 07.12.2010
5. Das wichtige steht doch drin?
Hallo, Finde den Artikel nicht soo schlecht. Immerhin steht schon im ersten Satz die wichtigste Info: Effektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern Wer seine Kinder allein vor dem Rechner lässt, darf sich nicht wundern wenn die üble Seiten besuchen oder Schutzvorrichtungen aushebeln :-)
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