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Kinderschutz im Netz Diese Software hilft Eltern

Effektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern, da sind sich die Experten der Fachzeitschrift Chip sicher. Sie haben einige Tipps zusammengetragen, wie man Kinder unterschiedlicher Altersstufen vor den Gefahren des Web schützen kann.

Kinder im Netz: Viele spannende, aber auch gefährliche AngeboteZur Großansicht
Corbis

Kinder im Netz: Viele spannende, aber auch gefährliche Angebote

New York City bietet Tausende spannende Angebote für Kinder. Festivals, Abenteuerspielplätze, Museen, Parks, Theater, Zirkusse - mit immer neuen Ideen locken sie junge Besucher an. Aber ist das ein Grund, Kinder mutterseelenallein durch die Großstadt irren zu lassen? Natürlich nicht, denn die Erwachsenen wissen, dass es dort auch noch ganz andere Dinge gibt: Pornografie, Verbrechen, Drogen, Gewalt, Abzocke und Ähnliches.

Um zu verhindern, dass Kinder in New York unter die Räder geraten, informieren sich Eltern vorher über kindgerechte Angebote und Gefahren. Kleinkinder nehmen sie an die Hand und führen sie direkt zum Ziel. Den Größeren bringen sie bei, wie sie alleine zur Schule finden, sich selbst vor Gefahren schützen und in gefährlichen Situationen richtig reagieren.

Elternteil: Der beste Schutz sind Sie

Wie eine Metropole ist auch der Cyberspace voller spannender, aber auch gefährlicher Angebote. Deshalb funktioniert der Kinderschutz im Internet genauso wie der in New York. Eltern, die nicht wissen was in der Stadt los ist, übersehen Angebote, die dem Nachwuchs helfen, die Welt zu entdecken oder ihm später ungeahnte berufliche Möglichkeiten eröffnen. Und sie übersehen auch die drohenden Gefahren.

Deshalb gilt grundsätzlich: Sehen Sie sich erst selbst im Internet um, bevor Sie Ihre Kinder lossurfen lassen. Unter gar keinen Umständen sollten Sie sich allein auf die Werbeversprechen der Software-Industrie verlassen. Kinderschutzprogramme entsprechen etwa der Fußgängerampel in New York. Die schützt das Kind, solange es sich an die Verkehrsregeln hält. Eine Garantie dafür, dass es niemals bei Rot über die Straße laufen wird, gibt es aber nicht.

Kindgerecht: Das Verhalten zählt

Anders als die Regeln im Straßenverkehr müssen die Internetschutzmaßnahmen dem Alter und Verhalten des Kindes angepasst werden. Kleinkinder wollen nur eine Taste am PC drücken und sehen, was passiert. Deshalb reicht hier ein einfacher Schutz aus, etwa durch ein Browser-Plug-in. Im Schulalter interessieren sich Kinder für Rock- und Fernsehstars, suchen nach Hilfe bei den Hausaufgaben oder Infos zu Dinosaurieren und Autos. Das macht sie zu idealen Opfern der Abofallen-Abzocker. Jugendliche schließlich entdecken ihre Sexualität - und natürlich auch die entsprechenden Angebote im Internet. Sie treten Social Communitys bei und verabreden sich per Chat oder SMS. Außerdem widmen sie sich vielleicht Egoshootern oder treiben sich stundenlang in Strategie- und Rollenspielwelten herum.

Effektiven Schutz bietet Aufklärung durch die Eltern - und eine Zeitschaltung am PC. In allen Fällen empfiehlt sich ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten für die Kinder. Es kann vom Administrator - sprich: den Eltern - leicht kontrolliert werden und schützt zudem vor Malware.

Ausgewählte Webseiten, mögliche Filtersoftwar, allgemeine Verhaltenstipps - das Computermagazin "Chip" erklärt, welche Schutz-Maßnahmen für welche Altersstufe geeignet sind.

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insgesamt 6 Beiträge
yonderboi 06.12.2010
Interessante Alternative, gerade für kleinere Kinder, und ein Rundumschutz ist mit dabei: der Feuersalamander http://kids.kaedinger.de (Fürchterliche Website, aber der Browser ist super)
Interessante Alternative, gerade für kleinere Kinder, und ein Rundumschutz ist mit dabei: der Feuersalamander http://kids.kaedinger.de (Fürchterliche Website, aber der Browser ist super)
distributer 06.12.2010
Naja, also ab 18+ faellt man dann auf solche Lockangebote fuer Kinderueberwachungssoftware herein? Als ich noch unter 12 Jahre als war, hatten wir Raubkopien von Software(Disketten) und Videos(VHS) ausgetauscht! Dadurch habe ich [...]
Naja, also ab 18+ faellt man dann auf solche Lockangebote fuer Kinderueberwachungssoftware herein? Als ich noch unter 12 Jahre als war, hatten wir Raubkopien von Software(Disketten) und Videos(VHS) ausgetauscht! Dadurch habe ich viel ueber das Betriebssystem DOS und auch die Programmiersprache BASIC und Pascal gelernt. Ich bin mittlerweile zu alt um mich bei Twitter, Facebook und Co. zurechtzufinden. Vermutlich koennte man da von den Kindern noch lernen anstelle es einfach unzugaenglich machen. Das produziert nur Aerger Zuhause...
Tyrion Lannister 07.12.2010
Alter Schwede, ich habe selten auf dieser Seite einen schlechteren Artikel gelesen - mussten da noch ein wenig Tantiemen für die Weihnachtsfeier verdient werden...? Der einzig wirksame "Schutz" der Kinder "im [...]
Zitat von sysopEffektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern, da sind sich die Experten der Fachzeitschrift Chip sicher. Sie haben einige Tipps zusammengetragen, wie man Kinder unterschiedlicher Altersstufen vor den Gefahren des Web schützen kann. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732712,00.html
Alter Schwede, ich habe selten auf dieser Seite einen schlechteren Artikel gelesen - mussten da noch ein wenig Tantiemen für die Weihnachtsfeier verdient werden...? Der einzig wirksame "Schutz" der Kinder "im Internet" ist die Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium, alles andere sind Feigenblätter, die höchstens zu "das ist mir gar nicht aufgefallen, was die da machen, ich hab' doch die Software 'Nur jugendfreies Internet' installiert und den Router 'Alles wird gut' benutzt" führen. Schöne Grüße von einem Vater mit zwei Kindern im Teenager-Alter...
Machine 07.12.2010
Zu alt für FB & Co? Als ich unter 12 war, gab es noch gar keine Homecomputer. C64 und PC erschienen, als ich fast 16 war. Schon komisch, dass ich mich nicht zu alt für Facebook und ähnliche Seite fühle. Zu alt? Mit was? [...]
Zitat von distributerNaja, also ab 18+ faellt man dann auf solche Lockangebote fuer Kinderueberwachungssoftware herein? Als ich noch .......
Zu alt für FB & Co? Als ich unter 12 war, gab es noch gar keine Homecomputer. C64 und PC erschienen, als ich fast 16 war. Schon komisch, dass ich mich nicht zu alt für Facebook und ähnliche Seite fühle. Zu alt? Mit was? Mitte Dreissig? Ich fasse es nicht, sorry. Der Bericht auf SpOn ist ungefähr so gehaltvoll wie eine durchschnittliche "Chip". Dieses Windowsblättchen liegt voll auf "Bild"-Niveau. Früher war die auch nicht sehr viel besser, Anfang der 80er wurde aber auch mal über den Tellerrand hinausgeschaut, aber viel zu oft 1:1 Presseinformationen gedruckt. Zum Thema Kinderschutz: Jedes unserer Kinder hat seit dem sie sieben Jahre alt waren einen eigenen PC. Im Haus hat jedes Zimmer zwei DoppelCat-6-Dosen und N-WLAN haben wir natürlich auch. Ich habe diverse "Kinderschutz"-Browserplugins und auch Erweiterungen für den Router getestet. Die sind allesamt untauglich. Mal ernsthaft: Was für eine verrückte Idee und Selbstüberschätzung, dass man das Internet "kindersicher" machen könnte. Klar, für Internetausdrucker wie unsere Frau Eigner scheint das sicher machbar zu sein, wer sich damit aber auch nur ansatzweise beschäftigt, wird schnell erkennen, dass durch solche Plugins der Inetzugang unbenutzbar wird. Ob White- oder Blacklist:Beides kann nicht funktionieren und irgendwann werden die Kinder so oder so mit den Seiten Kontakt haben, die die Eltern verbieten wollen. Besser ist es, mit den Kindern zu sprechen und zu versuchen bei ihnen eine gewisse Medienkompetenz zu erzeugen. Die meisten Kinder haben doch mehr Ahnung von Betriebsystem um dem Heimnetz als ihre Eltern. Immer dran denken: Sicherheit kann man nicht installieren! Gruß m
dorfheiliger 07.12.2010
Hallo, Finde den Artikel nicht soo schlecht. Immerhin steht schon im ersten Satz die wichtigste Info: Effektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern Wer seine Kinder allein vor dem Rechner lässt, darf sich nicht wundern wenn [...]
Hallo, Finde den Artikel nicht soo schlecht. Immerhin steht schon im ersten Satz die wichtigste Info: Effektiver Jugendschutz beginnt bei den Eltern Wer seine Kinder allein vor dem Rechner lässt, darf sich nicht wundern wenn die üble Seiten besuchen oder Schutzvorrichtungen aushebeln :-)
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