Kommunikationskultur: Beherrsche dich, Nutzer!

2. Teil: Nettiquette extrem - die Knigge-Empfehlungen

Wut: Keine gute Gemütslage, um im Web Dinge zu veröffentlichen, die dort ewig stehenZur Großansicht
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Wut: Keine gute Gemütslage, um im Web Dinge zu veröffentlichen, die dort ewig stehen

Knigge-Rat: "Stilvolle Kontaktpflege durch soziale Medien"
"Überlegen Sie kritisch, welche Netzwerke für Sie geeignet sind. Kriterien sind Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität und Image des Netzwerks, Funktionen und Angebote sowie Ihr persönlicher Nutzen durch den Beitritt. Entscheidend ist, ob Sie die Plattform beruflich oder privat nutzen möchten. Vermeiden Sie eine Mischung aus beiden Bereichen und die Freigabe allzu vertraulicher Informationen."

Quelle: Knigge-Rat 2010


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insgesamt 145 Beiträge
kästchen 17.08.2011
Wahrscheinlich wird der ganze Thread hier ein gutes Beispiel dafür werden, wie sehr der Autor des Artikels recht hat ...
Wahrscheinlich wird der ganze Thread hier ein gutes Beispiel dafür werden, wie sehr der Autor des Artikels recht hat ...
Ty Coon 17.08.2011
Ein sehr guter Artikel, den ich vollends unterschreiben kann. Ich gebe es zu, ich habe mich selbst viel zu oft zu verbalen Entgleisungen verleiten lassen. Ich gelobe immer wieder Besserung und entschuldige mich dann in der Regel [...]
Ein sehr guter Artikel, den ich vollends unterschreiben kann. Ich gebe es zu, ich habe mich selbst viel zu oft zu verbalen Entgleisungen verleiten lassen. Ich gelobe immer wieder Besserung und entschuldige mich dann in der Regel auch, wenn mir eine Beleidigung hinterher leid tut. So bin ich zum Beispiel nicht immer mit der Moderation besonders fair umgegangen, das weiß ich. Auch hier gab es schon verschiedentlich Entschuldigungen, die, wie ich hoffe, dann auch angekommen sind. Um beim Beispiel "SPON" zu bleiben: ich habe mich immer für eine Moderation ausgesprochen. Sie ist wahrscheinlich rechtlich notwendig, aber auch ohne Gesetz dringend geboten. Ich möchte nicht wissen, was man hier sonst noch so alles zu lesen bekäme. Ein letzter Kritikpunkt: Die Mod. von "SPON" schießt meines Erachtens immer dann über das Ziel hinaus, wenn sie freundliche und sachliche Beiträge aus unerfindlichen Gründen in den virtuellen Orkus marschieren läßt -- wie in meinem Fall auch heute wieder mehrfach geschehen. Aber ich habe es mir inzwischen abgewöhnt, mich darüber aufzuregen. Ich bin hier eben nur Gast und muß das essen, was auf den Tisch kommt. Ich bin übrigens sehr gegen eine Klarnamenpflicht. Denn wer private Probleme zur Sprache bringt, der ist auf Pseudonyme angewiesen. Eine Klarnamenpflicht würde Benachteiligte und Minderheiten wahrscheinlich ganz zum Schweigen bringen.
HBRSS 17.08.2011
Erbarmungswürdige Kommunikation wird einfach ignoriert. Wer wird denn gezwungen, den Mist zu lesen?
Zitat von sysopDie Politik ruft wieder einmal nach einem Klarnamenzwang im Internet. In der Community weckt das Empörung, doch die Argumente liefern die Netz-Nutzer oft selbst - mit einer erbarmungswürdigen Kommunikationskultur. Das Web braucht unsere Selbstbeherrschung, findet Frank Patalong. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,779707,00.html
Erbarmungswürdige Kommunikation wird einfach ignoriert. Wer wird denn gezwungen, den Mist zu lesen?
ratxi 17.08.2011
Vielleicht aber auch das Gegenteil, wer weiss. Mal gut, dass wenigstens wir mit unserem Klarnamen schreiben... ;)
Zitat von kästchenWahrscheinlich wird der ganze Thread hier ein gutes Beispiel dafür werden, wie sehr der Autor des Artikels recht hat ...
Vielleicht aber auch das Gegenteil, wer weiss. Mal gut, dass wenigstens wir mit unserem Klarnamen schreiben... ;)
M. Michaelis 17.08.2011
Generell gelten auch im Netz die Regeln der Höflichkeit. Dennoch ist das Netz die letze Bastion der Meinungsfreiheit. Die sollte ein so hohes Gut sein, dass man ihretwillen auch Entgleisungen ertragen muss. Es geht [...]
Zitat von sysopDie Politik ruft wieder einmal nach einem Klarnamenzwang im Internet. In der Community weckt das Empörung, doch die Argumente liefern die Netz-Nutzer oft selbst - mit einer erbarmungswürdigen Kommunikationskultur. Das Web braucht unsere Selbstbeherrschung, findet Frank Patalong.
Generell gelten auch im Netz die Regeln der Höflichkeit. Dennoch ist das Netz die letze Bastion der Meinungsfreiheit. Die sollte ein so hohes Gut sein, dass man ihretwillen auch Entgleisungen ertragen muss. Es geht wohlgemerkt nicht um persönliche Beleidigungen die sich in sich selbst erschöpfen und nur dazu dienen einen anderen persönlich zu treffen und eine individuelle persönliche Abneigung zum Ausdruck bringen. Der Klarnamenzwang jedoch führt zwangsläufig zu einer Beschränkung der Meinungsfreiheit, denn er eröffnet die Möglichkeit die hinter einer Meinung stehende Person zu "bestrafen".
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