Kongress von Netzwerk Recherche im Livestream Wie man Hass abschüttelt und Lügen entlarvt

Daten analysieren, Falschmeldungen erkennen, News für den Badezimmerspiegel schreiben: Auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche geht es um die Zukunft des Journalismus. Wir zeigen Höhepunkte im Livestream.

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Vincent Burmeister

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Überall in Europa müssen Medienmacher verbale Attacken rechtspopulistischer Parteien und ihrer Anhänger parieren und dürfen neben all der Hetze den objektiven Blick auf ihre Arbeit nicht verlieren. Doch wie gehen Journalisten mit dem Druck um, und wie wirkt sich das auf die Berichterstattung aus? Die Medienschelte aus dem rechten Lager ist eines von vielen Themen auf der Jahreskonferenz des Medienvereins Netzwerk Recherche in Hamburg.

Auf mehr als 100 Panels diskutieren rund 250 Teilnehmer am Freitag und Samstag über die Zukunft der Branche. Journalisten geben Einblicke in ihre Arbeit, stellen neue Finanzierungsmodelle vor und geben Hilfestellung beim Kampf um die Pressefreiheit. In Workshops erklären Experten, wie man große Datenmengen richtig aufbereitet und daraus Themen extrahiert.

Zu den Referenten zählen Branchenprofis, Politiker und Wissenschaftler. Mit dabei sind unter anderem SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga, "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel und der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki.

Tipps für den Online-Alltag: So enttarnen Sie Fakes
Ist die Quelle seriös?
Stößt man auf eine spektakuläre Nachricht, sollte man zunächst prüfen, auf welcher Quelle sie beruht. Bei einer Falschmeldung des "Denver Guardian" aus dem US-Wahlkampf etwa hätte es schon gereicht, den Namen des Mediums zu googeln. Einen "Denver Guardian" gibt es nämlich nicht, wie die "Denver Post", eine real existierende Zeitung, klarstellte. Seriöse Nachrichtenseiten haben ein Impressum und Kontaktmöglichkeiten und verschleiern nicht, wer sie betreibt.

Interessant ist auch, was eine Seite bislang veröffentlicht hat. Ist eine spektakuläre Nachricht vielleicht der erste Beitrag überhaupt? Gibt es die angeblich traditionsreiche Seite möglicherweise erst seit einer Woche? Oder postet die Seite sonst offenkundig blödsinnige Nachrichten?
Handelt es sich um eine Satire-Meldung?
Hat man den Kontext im Blick, entdeckt man auch Satire-Postings leichter. Seit Jahren zum Beispiel kommt es vor, dass Internetnutzer "Postillon"-Meldungen für bare Münze nehmen. Die Website verspricht zwar "ehrliche Nachrichten - unabhängig, schnell, seit 1845", veröffentlicht aber Quatschmeldungen wie "Katastrophenschutz warnt: Werwölfe heute Nacht bis zu 15 Prozent größer". Ähnliches gilt für "Die Tagespresse", die sich als "Österreichs seriöseste Onlinezeitung" bezeichnet.

Neben Satire-Seiten gibt es Websites, die mit erfundenen Nachrichten Besucher locken wollen, um über Anzeigen Geld zu verdienen. Die US-Aufklärungswebsite "Snopes" listet diverse solcher vermeintlicher Nachrichtenangebote auf, darunter etwa "World News Daily Report" und "National Report". Bei Twitter-Accounts sollte man überprüfen, ob ein Tweet wirklich von dem Account kommt, dem er zugeschrieben wird. Mitunter begegnet man auf Twitter auch Fake-Accounts, die nur so ähnlich heißen wie ein bekannter Account. Davon, dass ein Twitter-Konto wirklich demjenigen gehört, dem er angeblich gehört, kann man erkennen, wenn er von Twitter "verifiziert" wurde, also einen weißen Haken auf blauem Hintergrund neben dem Profilnamen hat.
Was steht wirklich im Artikel - und was nur in der Vorschau?
Gerade bei aggressiv etwa per Facebook angepriesenen Artikeln lohnt es sich, im Original-Artikel nachzuschauen, ob der kleine Vorschauschnipsel auf den Artikel und der eigentliche Inhalt zusammenpassen: Steht die Sensation überhaupt im Text?

Jeder Facebook-Nutzer, der eine Seite betreibt oder eine Community managt, kann beim Posten eines fremden Artikels auch die Überschrift und den Einleitungstext ändern.
Hier zum Beispiel haben wir einen SPIEGEL-ONLINE-Artikel mit der Überschrift "Kristina Schröder zieht sich aus Bundespolitik zurück" mal anders verpackt. Wir hätten auch Quatsch schreiben können wie "Kristina Schröder begeistert von Trumps Frauenbild". Merken würde man das als Facebook-Nutzer erst beim Klick auf den Artikel.
Wo kommt die Information her?
Seriös arbeitende Journalisten machen deutlich, wo ihre Informationen herkommen. Wenn etwa über eine Studie berichtet wird, sollte diese genau genannt oder verlinkt sein. Und wenn man ein anderes Medium zitiert, kann man auch einfach einen Link setzen.

Bei Medien wie SPIEGEL ONLINE steht am Ende von Meldungen übrigens oft ein Hinweis wie "dpa", "Reuters" oder "AFP". Dieses Kürzel zeigt an, dass die Meldung oder ein Teil ihrer Informationen von einer Nachrichtenagentur stammt. Meldungen aus Agenturen lassen sich nicht immer verlinken.
Wurde die Quelle richtig wiedergegeben?
Wenn es schon Quellen-Erwähnungen oder -Links gibt, lohnt es sich bei kontroversen Meldungen oft, sich durchzuklicken, bis man irgendwann bei der Ursprungsquelle ankommt. Manchmal ist sie uralt oder wird falsch wiedergegeben, was nicht immer böswillig geschehen muss: So kann es zum Beispiel Übersetzungsfehler geben. Wie der Quellencheck konkret aussehen kann, zeigt zum Beispiel dieses Video vom Kanal "Die besorgte Bürgerin":
Seiten wie "We Watch Fake Anonymous" konnten mit teils simplem Quellenaufrufen immer wieder Behauptungen der mittlerweile gelöschten Facebook-Hetzseite "Anonymous.Kollektiv" widerlegen.
Falle ich gerade auf einen Fake-Klassiker rein?
Viele Falschmeldungen kursieren monate- oder jahrelang durchs Netz - und trotzdem gibt es immer wieder Nutzer, die darauf reinfallen. Das gilt zum Beispiel für Aufrufe, bei denen behauptet wird, per Bild-Posting könne man den Facebook-AGB widersprechen.

Oft reicht es schon, Stichworte einer Meldung mit dem Zusatz "Fake" ins Google-Suchfeld zu packen. Aufklärungsseiten wie "Mimikama" und "Emergent" und Medienkritik-Portale wie "Übermedien" und das "BILDblog" haben schon über viele wiederkehrende Falschmeldungen berichtet.

Viele aufregende Geschichten entlarven sich per simplem Googlen auch als Urban Legends, als Großstadtmythen. Das gilt für manche angebliche Horrornachricht rund um Flüchtlinge - wie die "Hoaxmap" zeigt -, aber auch für viele Anekdoten, die jemand von einem ungenannten Dritten gehört haben will, etwa die Geschichte vom Hund, der im Kaufhaus stirbt.
Ist die Information tatsächlich brisant?
Vorsicht ist auch dann geboten, wenn als Quelle nebulös ein Leak angegeben wird. Nur, weil etwa eine E-Mail nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, heißt dass nicht, dass sich darin automatisch eine spektakuläre Enthüllung verbirgt.

Bei Reddit und in anderen Internetforen wurde rund um die US-Wahl in allerlei Beiträgen, vor allem aus dem Umfeld von Trump-Fans, auf eine von WikiLeaks veröffentlichte E-Mail verwiesen. Dabei wurde mitunter suggeriert, Hillary Clintons Wahlkampfleiter würde sich in der Nachricht kritisch über Deutschlands Umgang mit der Flüchtlingskrise äußern. Ein Klick auf die Quelle beweist aber: Die E-Mail wurde an den Mitarbeiter Clintons geschickt, nicht von ihm.

Auch wenn viele Blogs und Foren eine Nachricht diskutieren - und kein etabliertes Medium -, hat man nicht unbedingt einen Beleg für "Lügenpresse"-Vorwürfe gefunden. Eins von vielen Gegenbeispielen für diese These findet sich etwa bei "Mimikama".
Zeigt ein Foto wirklich, was es zu zeigen vorgibt?
Gerade kurz nach Naturkatastrophen oder Gewalttaten machen häufig auch Foto-Fakes die Runde. Viele Menschen suchen dann nach Bildern und bekommen zum Beispiel alte Fotos von anderen Ereignissen vorgesetzt.
Vier Schritte - die wir hier detaillierter erklären - können helfen, solche Fakes zu entlarven: von der Bilder-Rückwärtssuche bis hin zum Check der Bildinhalte auf Plausibilität.
Wie neu ist ein angeblich neu aufgetauchtes Video?
Nach Ereignissen wie der Kölner Silvesternacht werden in sozialen Netzwerken oft nicht nur alte Fotos, sondern auch alte Videos als vermeintliche hochaktuelle Augenzeugen- oder Skandalclips inszeniert.

Will man eine Ahnung davon bekommen, ob ein YouTube-Video vielleicht schon älter ist, kann man zum Beispiel den YouTube DataViewer von Amnesty International anwerfen. Der Dienst liefert unter anderem sogenannte Thumbnails, Bildausschnitte aus Videos, mit denen sich dann wieder eine Bilderrückwärtssuche durchführen lässt. Außerdem wird das Upload-Datum angezeigt.
Kann ich anderen Nutzern helfen?
Haben Sie einen Fake entlarvt, kann es nie schaden, andere Internetnutzer an der Erkenntnis teilhaben zu lassen und beispielsweise einen Erklärlink als Kommentar unter ein dubioses Facebook-Posting zu setzen. Bei Facebook sollten Sie auch versuchen, Fake-News zu melden. In einem Untermenü der Meldeoption kann man explizit angeben, dass es sich möglicherweise um eine gefälschte Nachricht handelt.

Der SPIEGEL ist Medienpartner der Veranstaltung und zeigt viele Panels im Livestream. Die Podiumsdiskussionen im Raum K1 werden am Freitag hier und am Samstag hier live übertragen. Von den Expertengesprächen im Raum R3 zeigen wir ausgewählte Höhepunkte.

Hier stellen wir eine Auswahl an Diskussionen vor, die Sie im Livestream verfolgen können:

Freitag, 10.45 bis 11.45 Uhr im Raum K1: Es geht voran...! Oder doch nicht? - Frauen in Führungspositionen

Vor knapp sechs Jahren war es noch eine gewagte Forderung: Der Verein ProQuote verlangte damals, dass im Jahr 2017 mindestens ein Drittel der Chefpositionen in Redaktionen mit Frauen besetzt sein sollen. In einigen Verlagen hat das geklappt, in anderen nicht. Was läuft besser als damals, und woran müssen die Medienhäuser noch arbeiten? Darüber diskutieren unter anderem SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "Arte"-Geschäftsführer Wolfgang Bergmann und Ulrike Dotzer von ProQuote.

Freitag, 12 bis 13 Uhr, Raum K1: Am Pranger - Die Populisten und die Medien

Seit die rechtspopulistische FPÖ in Österreich in der Regierung ist, wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk verbal attackiert. Parteichef Heinz-Christian Strache greift den ORF unter anderem mit Sprüchen an wie: "Es gibt einen Ort, an der Lügen zu Nachrichten werden: Das ist der ORF." Auch Journalisten in der Schweiz und in Deutschland müssen immer wieder Drohungen und Beleidigungen über sich ergehen lassen. Wie man damit umgeht und welche Auswirkungen das auf die Berichterstattung hat, darüber reden Medienmacher wie "SRF"-Moderatorin Susanne Wille, "Der Freitag"-Chefredakteur Jakob Augstein und der stellvertretende "ORF"-Fernsehchefredakteur Armin Wolf.

Samstag, 10.45 bis 11.45 Uhr, Raum K1: Facebook und die Medien - Das Ende einer Partnerschaft?

Lange Zeit bot sich Facebook als Reichweitenparadies für Medien an. Doch die Zeiten haben sich geändert. Das US-Unternehmen hat am Algorithmus gedreht, nun scheinen die Goldgräberzeiten vorbei zu sein. "Gruner & Jahr"-Geschäftsführerin Julia Jäkel bezeichnet Facebook als "asoziales Netzwerk" und debattiert unter anderem mit "NDR"-Intendant Lutz Marmor und "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel über das angespannte Verhältnis der Medien zum Betreiber der Onlineplattform.

Samstag, 15.15 bis 16.15 Uhr, Raum K1: Zu nah dran ...? - Die Rolle der HauptstadtjournalistInnen

Sie treffen sich zu Pressekonferenzen, bei Hintergrundgesprächen und auf ein Bierchen im Restaurant: Hauptstadt-Korrespondenten sind nah dran an den Bundespolitikern. Doch wie viel Nähe ist erlaubt in Berlin? Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) unterhält sich mit Journalisten der "Welt", der "Süddeutschen Zeitung" und des "NDR" über die riskante Nähe zur Macht und die Frage nach der Unabhängigkeit.

Freitag, 10.45 bis 11.45 Uhr, Raum R3: Nachrichten auf dem Kühlschrank - Wie das Internet of Things den Journalismus verändern wird

Lesen Kühlschränke in Zukunft die Nachrichten vor? Zeigen Badezimmerspiegel bald Schlagzeilen an? Wissenschaftler und Journalisten diskutieren auf diesem Panel darüber, wie Medienmacher das Internet der Dinge für sich nutzen können - und welche Geräte das Smartphone als Nachrichtenkanal ablösen könnten.

Freitag, 18 bis 19 Uhr, Raum R3: PR-Tricks mit Daten und Statistiken - und wie man nicht darauf hereinfällt

Statistiken klingen nach Fakten, nach Wissenschaft, nach Glaubwürdigkeit: Doch manchmal steckt eben auch eine PR-Masche dahinter, die auf einer verzerrten Datenbasis fundiert und nicht wirklich repräsentativ ist. Statistikprofessor Björn Christensen und SPIEGEL-Reporter Philipp Seibt erklären, wie man schlechte Studien und verlässliche Zahlen voneinander unterscheiden kann.

Samstag, 15.15 bis 16.15 Uhr, Raum R3: Artificial Intelligence in journalism: Do we need that?

Ist künstliche Intelligenz der neue Hype in der Medienbranche? Onlinejournalisten von "Zeit Online", "Buzzfeed", der "Süddeutschen Zeitung" und dem "SRF" berichten von ihren Erfahrungen mit der Technologie und geben einen Ausblick auf die Zukunft. Die Diskussion wird auf Englisch geführt.



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Seite 1
kritischer-spiegelleser 29.06.2018
1. Hass und Lügen und Journalismus
Ist doch ganz einfach. Alles was mir selbst nicht genehm ist oder meinem Auftraggeber sind Hasstiraden und Lügen.
sozialismusfürreiche 29.06.2018
2. Deutungshohheit über die Fakten zurückgewinnen.
Es wird Zeit dass die Medien wieder die Deutungshoheit über die Fakten zurückgewinnen. Dazu gehört es z.B. meiner Meinung nach in den Diskussion zu Artikeln wie hier in der SPON, dass die Redaktionen mitdiskutieren und auf die Beiträge von Hasstiraden und Lügen zu antworten. Das heißt auch der Autor schreibt in den Diskussionen mit und entlarvt die Hetzer, Faktenverdreher und Fake Newsverbreiter. Das heißt aber auch, dass die Redaktionen mehr Personal und Verantwortung übernehmen für die Artikel und die daraus resultierenden Diskussionen. Das heißt dass die Besitzer und Herausgeber der Medien sich klar machen, dass auf die erhöhter Personalbedarf und Kosten zukommt.
sozialismusfürreiche 29.06.2018
3. Unglücklich?
Zitat von kritischer-spiegelleserIst doch ganz einfach. Alles was mir selbst nicht genehm ist oder meinem Auftraggeber sind Hasstiraden und Lügen.
Sie z.B. sind unglücklich, dass ein neues Zeitalter der Aufklärung als Reaktion auf die postfaktische Zeit kommen wird. Z.B. durch Veranstaltungen wie diese wird ihre Existenzgrundlage entzogen. Dass ihnen das nicht gefallen kann ist klar und daher auch ihr 2-Zeilen Beitrag.
Grestorn 29.06.2018
4.
Zitat von sozialismusfürreicheEs wird Zeit dass die Medien wieder die Deutungshoheit über die Fakten zurückgewinnen. Dazu gehört es z.B. meiner Meinung nach in den Diskussion zu Artikeln wie hier in der SPON, dass die Redaktionen mitdiskutieren und auf die Beiträge von Hasstiraden und Lügen zu antworten. Das heißt auch der Autor schreibt in den Diskussionen mit und entlarvt die Hetzer, Faktenverdreher und Fake Newsverbreiter. Das heißt aber auch, dass die Redaktionen mehr Personal und Verantwortung übernehmen für die Artikel und die daraus resultierenden Diskussionen. Das heißt dass die Besitzer und Herausgeber der Medien sich klar machen, dass auf die erhöhter Personalbedarf und Kosten zukommt.
Und wer soll das in der heutigen Zeit der Erwartung von kostenlosen Angeboten und Werbeblockern funktionieren? Im Prinzip könnte man fast annehmen, dass das geplant war: Erst die privaten Medien schwächen, in dem man durch das Netz die Einnahmequellen zum versiegen bringt und dann in eben diesem Netz massiv Agitation verbreiten und Menschen mit klaren Unwahrheiten ködern. Das schlimme ist aber, dass die derart geblendeten fest davon überzeugt sind, dass IHRE Informationsquellen vertrauenswürdig sind, wogegen alle anderen "Systemmedien" ja nur lügen. Und diesem verdrehten Weltbild kommt man mit Argumenten einfach nicht bei!
dasfred 29.06.2018
5. Zu Nr. 2+3
Leider hat der erste Poster vergessen, die Satirekennzeichnung anzuhängen. Die scheint mittlerweile nötig zu sein. Ferner ist es so, dass SPON bei bestimmten Themen auf die Diskussionsplattform verzichtet, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass manchmal Trolle wie magisch angezogen werden. Bei anderen sehr kontroversen Artikeln gibt es zwar Schreiber, denen der Geifer aus den Fingern direkt in die Tasten fließt und die gerne man Fakten bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, diese bleiben aber nur selten unwidersprochen. Die Admins bei SPON leisten gute Arbeit, indem sie streng auf die Regeln achten und auch nicht nur einseitige Kommentare freigeben, so wie es oft bei anderen Redaktionen anmutet. Ansonsten gibt ja auch außerhalb von SPON die Möglichkeit Fakten zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
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