Geplante Reise nach Nordkorea: US-Außenministerium rügt Google-Boss

Nicht konstruktiv und zur Unzeit - die geplante Nordkorea-Reise von Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt hat heftige Kritik vom US-Außenministerium ausgelöst.

Google-Verwaltungsratschef Schmidt (2011): "Nicht besonders hilfreich"Zur Großansicht
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Google-Verwaltungsratschef Schmidt (2011): "Nicht besonders hilfreich"

Washington - Das US-Außenministerium hat sich wenig erfreut über die geplante Nordkorea-Reise von Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt gezeigt. Sie sei nicht konstruktiv, der Manager bringe "keine Botschaft" der US-Regierung. "Offen gesagt, wir halten die zeitliche Planung nicht für besonders hilfreich", sagte die Sprecherin des Außenministeriums Victoria Nuland.

Südkoreanischen Angaben zufolge will Schmidt in Kürze nach Nordkorea reisen. Dabei soll es sich um einen privaten Besuch handeln, weder der genaue Termin noch der genaue Grund der Reise seien bekannt. Offenbar will sich der Google-Manager einer Delegation um den ehemaligen Gouverneur des Bundesstaats New Mexico, Bill Richardson, anschließen. Schmidt wäre damit der erste ranghohe Google-Mitarbeiter, der nach Nordkorea reist.

2011 hatte eine Gruppe nordkoreanischer Diplomaten und Ökonomen die Google-Zentrale im kalifornischen Mountain View besucht. Bislang nutzen die staatlichen Medien des kommunistischen Landes ein Google-Produkt, um Staatspropaganda zu verbreiten: YouTube.

max/AFP

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Protokollarisches Staatsoberhaupt: Kim Yong Nam;
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Nord- und Südkorea
REUTERS
Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.





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