Raubkopie-Angebot Ermittler verhaften Verdächtigen in kino.to-Verfahren

Ein weiterer mutmaßlicher Betreiber der Raubkopie-Plattform kino.to ist in Haft. Beamte einer Sonderermittlungseinheit nahmen den Flüchtigen in Niedersachsen fest. Er soll einen Nachfolge-Dienst von kino.to mit aufgebaut haben.

Screenshot von kino.to: Sächsische Sonderermittler haben den 13. Verdächtigen festgenommen
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Screenshot von kino.to: Sächsische Sonderermittler haben den 13. Verdächtigen festgenommen


Hamburg - Seit Juni war der Mann auf der Flucht: Damals hatten Ermittler in Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden Wohnungen, Geschäftsräume und Rechenzentren durchsucht, um mutmaßliche Betreiber des Raubkopie-Portals kino.to und dazugehöriger Streaming-Dienste zu verhaften.

Zwölf mutmaßliche Betreiber nahm die Polizei im Juni fest, den nun verhafteten Beschuldigten suchten Polizeibeamte einer sächsischen Sonderermittlungseinheit seitdem. Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzung (GVU) nun mitteilt, wurde der Mann am Sonntag in Niedersachsen festgenommen.

Der Beschuldigte ist laut der Generalstaatsanwaltschaft Dresden dringend verdächtig, als Betreiber eines Filehosters in großem Umfang Raubkopien von Filmen über kino.to öffentlich verbreitet zu haben. Angeblich soll er am Aufbau und Betrieb eines Nachfolgeportals beteiligt gewesen sein.

Den Beschuldigten im kino.to-Verfahren wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Website, auf der widerrechtlich ins Netz gestellte Kinofilme und Serien verlinkt waren, rund vier Millionen Besucher täglich. Die Hauptbeschuldigten sollen siebenstellige Gewinne damit erzielt haben.

Die Einnahmen sollen aus Werbevermarktung auf den Portalen und Abo-Gebühren für Premium-Zugänge stammen.

lis

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insgesamt 8 Beiträge
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archie, 07.11.2011
1. Zukunft.
Die werden uns das Internet schon noch kaputtmachen, so dass nur noch Werbemüll und Deppen-Net a la facebook übrigbleiben. Da ich meins dann abmelde, wird auch SPON mindestens einen Leser verlieren.
aladin Bourne 07.11.2011
2. ....
Schon jetzt geht über 50% aller Onlinezeit an die 20 grössten Webseiten. Das Internet wird genau wie das Real Live immer mehr Industialisiert. Da ist eben kein Platz im Konzept der "grossen" für Freibeuter wie Kino.to . Sonst könnten die Menschen ja auf die Idee kommen ein lukrativeres Angebot in Anspruch zu nehmen als das was uns aufgezungen wird :-(
charles&charles 07.11.2011
3. viren, betrug und einfach ungut
Ach bitte - egal ob kino.to oder kinox.to - diese Seite war schon immer eine Virenschleuder und eine Gefahr für die Allgemeinheit. Ich wünschte sie wäre offline - dabei bin ich für Streaming. Nur bitte ohne Betrug und Viren. Die Betreiber gehören verurteilt - nicht wegen Urheberrechtsverletzungen sondern weil sie ihre User genauso wie Dreck behandelt haben wie die Filme auf ihren Servern. Wens interessiert - http://www.newsgrape.com/a/kinoxto-oder-wie-der-schlechtere-gewinnt/ lg
drnice1983 07.11.2011
4. Leidiges Thema....
Anstatt dass die Filmeindustrien, und alle die damit was zu tun haben, die Zeichen der Zeit erkennen und von selbst mal auf die Idee kommen, ein * bezahlbares * onlineportal kommen für Filme anzubieten, wird es immer Seiten und Boards geben die illegale Filme zum Download anbieten. Sicher wird derjenige höhere Strafen bekommen als Kinderschänder oder die 70 DFB Schiris (wg der Steuerhinterziehung) zusammen.
sample-d 07.11.2011
5. |||||||||
Zitat von archieDie werden uns das Internet schon noch kaputtmachen, so dass nur noch Werbemüll und Deppen-Net a la facebook übrigbleiben. Da ich meins dann abmelde, wird auch SPON mindestens einen Leser verlieren.
Ähm - nur zum Thema "Deppen-Net" - man mag ja Facebook zwiespältig sehen, aber das Internet auf eine Download-Plattform zu reduzieren finde ich nun auch nicht sonderlich intelligent...
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