re:publica im Livestream Blicken Sie hier live in die Zukunft

Einst war sie die Keimzelle des deutschen Netzaktivismus, heute ist die Berliner re:publica eines der wichtigsten Treffen all jener, die Digitalisierung mitgestalten. Verfolgen Sie die Konferenz hier im Livestream.

re:publica (2013): Vom Aktivistentreffen zur Visionskonferenz
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re:publica (2013): Vom Aktivistentreffen zur Visionskonferenz


Drei Tage lang unterhalten sich ab Dienstag in Berlin Menschen über das Internet - und zwar über jeden Winkel des Internets. Bei der ersten Ausgabe der re:publica im Jahr 2007 ging es noch hauptsächlich ums Bloggen. 700 kamen damals, "80 Prozent davon publizieren selbst im Netz als Amateure", beschrieb Mitgründer Johnny Haeusler damals die Teilnehmer.

Heute sind es mehrere Tausend Besucher, doch sicherlich publiziert ein ähnlicher Prozentsatz von ihnen im Netz - auf die ein oder andere Weise. Blogger, Journalisten, Werber, Twitterer und YouTuber kommen zusammen und sprechen über so ziemlich jedes Thema, das man mit der Digitalisierung verbinden könnte, von Technikschmuck bis Cybersecurity. Das zeigt, wie weit das Internet längst in jeden unserer Lebensbereiche vorgedrungen ist.

Auf dem Programm steht gewissermaßen Traditionelles, etwa netzpolitische Themen wie das Urheberrecht, die Vorratsdatenspeicherung, die Netzneutralität. In diesem Jahr mit besonderem Augenmerk auf die EU, wo wichtige Fragen und Entscheidungen anstehen, über die neue Datenschutzverordnung, aber auch eine renovierte Richtlinie für audiovisuelle Medien und natürlich das Verfahren gegen Google. Es geht in Berlin aber auch um Blogger in Afrika, Twitterer in Saudi-Arabien, Geeks in China und die deutsch-jüdische Blogosphäre, programmierende Kinder und surfende Senioren. Es geht um neue Gadgets und alte Gadgets und um die Frage, wie wir zwischen all den Gadgets noch die Kontrolle über unser Leben behalten können. SPIEGEL ONLINE streamt die Vorträge auf der Hauptbühne Bühne 1 live.

Und natürlich geht es bei einer vernünftigen Netzkonferenz auch um Liebe, Sex und Pornos, um Geheimdienste, Katzen und sogar um Katzen, die für Geheimdienste arbeiten.

Artikel und Tweets zur Berliner Netzkonferenz re:publica finden Sie hier. Dort finden Sie auch stets den Livestream von der Hauptbühne. Den Anfang macht am Dienstag um 10 Uhr die offizielle Eröffnung, gefolgt von einer Keynote von Ethan Zuckerman vom MIT in Boston. Seine These: "Das System ist kaputt - und das ist eine gute Nachricht."

15 Uhr Losing Hope. Finding Europe. – Utopian Negation Reconsidered. (Eric Jarosinski)
16.45 Uhr Web Literacy: How Wield the Web (Michelle Thorne)
17.30 Uhr How to Avoid Curses in the Era of Big Data
19.15 Uhr ENDE

juh/cis



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