re:publica-Highlights: Lobo lässt lachen

Sascha Lobos Vorträge bei re:publica-Konferenzen sind legendär. Deutschlands berühmtester Iro-Träger liest dort der Netzgemeinde die Leviten, stellt wilde Behauptungen auf, transportiert laut Selbsteinschätzung aber "unterschwellig Substanz". Der Vortrag von 2012 - hier in voller Länge.

Das Verhältnis von Sascha Lobo und den habituellen Besuchern der Netzkonferenz re:publica ist mit "Hassliebe" nur unzureichend beschrieben. Am besten illustriert man die Rolle des Beraters, Autors und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten bei der Konferenz vielleicht mit diesem schlichten Faktum: Vor Lobos Vortrag am Mittwoch dieser Woche wurden auf der gleichen Bühne zwei echte Astronauten befragt, die eigens aus den USA angereist waren und berichteten, wie es ist, wenn man aus dem All auf die Erde twittert. Der Saal war halbleer.

Erst in den letzten Minuten der Astronauten-Session füllte sich die Halle 1 der Station Berlin langsam. Um 19.45 Uhr, als Lobo im Terminplan stand, war der Saal so voll, dass viele stehen mussten. Sie kamen, sie standen, sie kämpften mit knapper werdendem Sauerstoff im Saal, blieben aber trotzdem bis zum Schluss, wohl, wie üblich, nicht mal klar war, worüber Lobo überhaupt reden würde.

Zu Recht.

Hier sehen Sie Lobos Vortrag über den Zustand der Netzgemeinde, die Zukunft des Internets im Allgemeinen und Besonderen, die wachsende Konkurrenz für das Kreditrating von Katzen und die pornografischen Gefährdungen früher Heimcomputer - in voller Länge, zweiteilig.

SPIEGEL ONLINE ist Medienpartner der re:publica 12. Die aktuellen Veranstaltungen der Hauptbühne können Sie bei uns auch im Livestream verfolgen.

cis

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