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Geldwäsche für Silk Road: Vier Jahre Gefängnis für Bitcoin-Händler

Geschlossene Website von Silk Road: Ein digitaler Schwarzmarkt Zur Großansicht
REUTERS

Geschlossene Website von Silk Road: Ein digitaler Schwarzmarkt

Er soll Geldwäsche für digitalen Drogenhandel betrieben haben - nun muss der 55-jährige Robert Faiella für vier Jahre ins Gefängnis. Die illegalen Geschäfte liefen auf der mittlerweile geschlossenen Plattform Silk Road.

Ein Händler der Digitalwährung Bitcoin ist von einem US-Gericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Robert Faiella wurde für schuldig befunden, Bitcoin verkauft zu haben, die anschließend auf dem digitalen Schwarzmarkt Silk Road zum Drogenkauf eingesetzt wurden, wie aus New Yorker Justizkreisen verlautete.

Ein Komplize Faiellas, Charlie Shrem, war bereits im Dezember zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dem 25-jährigen Shrem wurde genauso wie Faiella Geldwäsche zur Last gelegt. Sie sollen eine Million Dollar, umgerechnet etwa 860.000 Euro, über eine illegale elektronische Wechselplattform in Bitcoin gewechselt haben.

Faiella, der selbst auf schuldig plädiert hatte, trat bei Silk Road unter dem Decknamen "BTCKing" auf. Neben seiner Haftstrafe wurde Faiella dazu verurteilt, 950.000 Dollar zurückzuerstatten.

Silk Road war 2013 von den Behörden geschlossen worden und kann seitdem nicht mehr besucht werden. Der Online-Handelsplatz war auch zuvor nicht über das normale Web erreichbar, sondern nur über anonymisierende Tor-Server. In New York muss sich derzeit der mutmaßliche Silk-Road-Betreiber Ross William Ulbricht vor einem Bundesgericht verantworten.

Am Dienstag hat das FBI nach eigenen Angaben einen weiteren Verdächtigen festgenommen, der zum Silk-Road-Umfeld gehören soll. Der 26-jährige US-Amerikaner Brian Richard F. mit dem Pseudonym "DoctorClu" soll zum inneren Kreis der Administratoren gehören.

afp/mei

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1.
hanseat89 22.01.2015
Und die Notenbanken drucken Dollar, die daraufhin für Krieg und Drogen benutzt werden!
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