Steve Jobs postum geehrt: Grammy für den iGod

Sein iPod revolutionierte die Musikindustrie, sein Tod bewegte die Welt - nun wird Steve Jobs postum mit einem Grammy geehrt, der wichtigsten Auszeichnung der Branche. In der Begründung der Jury heißt es, der Apple-Gründer habe "die Art und Weise verändert, wie wir konsumieren".

Apple-Geschäft in Santa Monica: Revolution in der Musikindustrie Zur Großansicht
DPA

Apple-Geschäft in Santa Monica: Revolution in der Musikindustrie

Santa Monica - Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hat die Musikindustrie mit seinen Ideen umgekrempelt - und bekommt dafür postum einen Grammy. Der Musikspieler iPod und der Online-Musikladen iTunes hätten die Verbreitung von Songs revolutioniert, begründete die hinter den begehrten Preisen stehende Recording Academy ihre Wahl.

Jobs hatte mit dem iPod vor zehn Jahren einen grandiosen Hit gelandet. Binnen kürzester Zeit verdrängte der kleine weiße Kasten den Walkman oder tragbare CD-Spieler. Über den iTunes-Store können Fans ihre Lieder aus dem Internet laden, statt sie im Laden zu kaufen. Die Plattenfirmen leiden bis heute unter den rückläufigen CD-Verkäufen.

Apple indes stieg zu einem der wichtigsten Spieler in der Musikindustrie auf. Vor allem aber rettete Jobs mit dem iPod sein Lebenswerk - der reine Computerhersteller Apple stand damals kurz vor der Pleite. Heute ist Apple der wertvollste Technologiekonzern der Welt.

Steve Jobs starb am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen eines langwierigen Krebsleidens. Sein Tod löste weltweit Betroffenheit aus. Dass er nun postum mit dem Grammy geehrt wird, kommt für viele Fans unerwartet.

In der Jury-Begründung heißt es, Jobs habe "Produkte und Technologien erschaffen, die die Art und Weise verändert haben, wie wir Musik, Fernsehen, Filme und Bücher konsumieren". Die Grammys werden am 12. Februar in Los Angeles verliehen. Die Trophäe ist der wichtigste Preis der US-Musikindustrie.

wal/dpa/AFP

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insgesamt 21 Beiträge
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1. Jaja, der Gott ...
rodelaax 22.12.2011
... der blinden Applesektierer. Er hat von der Kinderarbeit bei Foxconn gewußt. Er hat die unwürdigen Arbeitsbedingungen und die zahlreichen Selbstmorde billigend in Kauf genommen um Reihbach zu machen. In Wirklichkeit war er ein gieriges Scheusal, das tatsächlich über Leichen gegangen ist.
2. Dennis Ritchie ...
tofuwurst 22.12.2011
Was ist eigentlich mit Dennis Ritchie? (obligatorische Frage)
3.
Pupsie 22.12.2011
Zitat von sysopSein Tod bewegte die Welt, nun wird Steve Jobs posthum mit einem Grammy geehrt - der wichtigsten Auszeichnung der US-Musikindustrie. In der Begründung der Jury heißt es, der Apple-Gründer habe "die Art und Weise verändert, wie wir konsumieren". Steve Jobs postum geehrt: Grammy für den iGod - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,805245,00.html)
Der letzte Satz sagt auch schon alles......
4. Duplizität der Ereignisse
Fackus 22.12.2011
Zitat von sysopSein Tod bewegte die Welt, nun wird Steve Jobs posthum mit einem Grammy geehrt - der wichtigsten Auszeichnung der US-Musikindustrie. In der Begründung der Jury heißt es, der Apple-Gründer habe "die Art und Weise verändert, wie wir konsumieren". Steve Jobs postum geehrt: Grammy für den iGod - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,805245,00.html)
Tod und Verklärung - nein nicht von Richard Strauss ... Sondern das eine mal für Jobs in den Medien, das andere Mal für Kim Il in Korea..... Da Stilisierung zum iGod, dort Heulkrämpfe auf Strasse und Rolltreppe ... Wer sich über Korea wundert, braucht sich nicht zu wundern ... der Wahnsinn ist immer und überall.
5. ...
yeruku 22.12.2011
preise und ehrungen für tote sind schon sehr sinnvoll.
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