Datenklau Hacker stehlen Daten von 4,5 Millionen US-Patienten

Cyber-Kriminelle haben mehrere Millionen Datensätze eines amerikanischen Klinikbetreibers erbeutet. Betroffen sind Patienten von rund 200 Krankenhäusern.


Franklin - Es geht um Millionen Namen, Adressen, Geburtstage, Telefon- oder Sozialversicherungsnummern: Bei einem Cyber-Angriff auf den amerikanischen Krankenhausbetreiber Community Health Systems sind rund 4,5 Millionen Daten von Patienten in die Hände von Kriminellen gelangt. Betroffen sind Menschen, die sich in den Krankenhäusern in den vergangenen fünf Jahren behandeln ließen. Die Hacker sollen die Daten im April und Juni abgefangen haben.

Laut dem Unternehmen hätten die Hacker "ausgeklügelte Technologie und Schadsoftware" eingesetzt, um in das System einzudringen. An Informationen zu Kreditkarten und Krankenakten seien sie aber nicht gelangt. Die Firma will alle betroffenen Patienten benachrichtigen. Man glaube, dass eine chinesische Gruppe für die Attacken verantwortlich ist, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC.

Community Health Systems betreibt rund 200 Krankenhäuser in 29 US-Staaten, vor allem in ländlichen Gegenden.

Dem aktuellen Cyber-Angriff geht eine Meldung in den vergangen Wochen voraus: Die "New York Times" hatte im Juli berichtet, dass sich Hacker in China Zugang zu amerikanischen Computern mit vertraulichen Personalakten der US-Behörden verschafft haben sollen. Davon betroffen waren nach Angaben der Zeitung Zehntausende Bedienstete. Schlagzeilen machte zudem ein Bericht, von einem Hacker-Angriff auf die Online-Handelsplattform Ebay mit bis zu 145 Millionen Nutzerdaten.

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insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
mfgkw 18.08.2014
1. nicht schlimm
Das sind alles Rechtschaffene, die nichts zu verbergen haben!
verhetzungsschutz 18.08.2014
2. Krankenkasse mit beschränkter Haftung?
Zitat von sysopCorbisCyber-Kriminelle haben mehrere Millionen Datensätze eines amerikanischen Klinikbetreibers erbeutet. Betroffen sind Patienten von rund 200 Krankenhäusern. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/us-krankenhaeuser-hacker-stehlen-daten-von-4-5-millionen-patienten-a-986804.html
Welche deutsche Krankenkasse gibt as erste eine Verpflichtungserklärung an seine Mitglieder ab, im Falle eines Hackerangriffs auf Daten der elektronischen Gesundheitskarte mit wenigstens 100.000 Euro pro Fall zu haften? Wenn die eGK einschließlich der gesamten beteiligten Infrastruktur sicher sein sollte, dann wäre eine fünf- bis sechsstellige Summe ale Vertragsstrafe bei Mißbrauch sicher kein Problem, oder?
Enkidu 18.08.2014
3. Die eGK ist ideal
für Cyberkriminelle, weil sämtliche Patientendaten auf einem Server/Serverpark liegen. Der ist auf jeden Fall leicht zu häcken. Wenn der Server behördlicherseits verwaltet wird scheitert die Sicherheit an Beamtenunfähigkeit, wenn outgesourced an Knauserigkeit bezüglich der IT-Security.
HamburgerJung2110 18.08.2014
4. Freude pur!
Wenn ich das lese, "freue" ich mich umso mehr, dass ich demnächst die eKK bestellen muss...
HamburgerJung2110 18.08.2014
5. Natürlich!
Zitat von mfgkwDas sind alles Rechtschaffene, die nichts zu verbergen haben!
Natürlich weiss ich, wie der Kommentar gemeint ist. Trotzdem find ich den an dieser Stelle völlig unpassend. Wenn es um die "normale" Überwachung bzw Spionage geht (welche ich absolut nicht akzeptieren kann), ist der Spruch legitim. Aber hier geht es um wirklich sehr, sehr persönliche Dinge, die außer dir und deinem Arzt niemanden etwas angehen bzw zu interessieren haben! Wenn kto Nummern geklaut/gestohlen/gehackt etc werden, kannst du einfach die PIN bzw die kto Nummer ändern lassen und alles ist gut. (Für finanzielle Verluste ist die Bank in der Pflicht, bzw eine Versicherung) Aber wenn jemand erstmal deine Krankenakte hat, dann kann damit sehr viel Schaden angerichtet werden. Denn DIE kann man nicht einfach ändern. Deshalb finde ich diesen Sarkasmus bei diesem Thema für unangebracht!
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