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WikiLeaks-Racheaktion: Niederländische Polizei schnappt 16-jährigen Hacker

In den Niederlanden hat die Polizei einen Teenager festgenommen, der an Hacker-Angriffen auf Firmen-Websites beteiligt gewesen sein soll. Der 16-Jährige soll WikiLeaks-Sympathisant sein - und hat nach Angaben der Behörden gestanden.

Screenshot der WikiLeaks-Website am 9. Dezember: Angriff auf Weltunternehmen Zur Großansicht
AFP

Screenshot der WikiLeaks-Website am 9. Dezember: Angriff auf Weltunternehmen

Den Haag - Er soll Teil des Rachefeldzugs von WikiLeaks-Anhängern gegen Internetseiten von Weltunternehmen sein: Die Polizei hat in den Niederlanden einen 16-Jährigen festgenommen, der einen Hacker-Angriff auf die Internetseiten von MasterCard und Visa gestartet haben soll. Der Jugendliche habe bereits gestanden, teilten die Behörden am Donnerstagabend in Den Haag mit.

Bei der Festnahme seien auch Computer und Daten beschlagnahmt worden. Die Behörden verdächtigen den Jugendlichen, Teil einer größeren Hacker-Vereinigung zu sein. Eine Gruppe mit dem Namen "Anonymous" hat in den vergangenen Tagen großangelegte Internetattacken organisiert.

Es geht um sogenannte DDOS-Angriffe, bei denen Hunderte oder Tausende zusammengeschlossene Computer einen Web-Server mit Anfragen überhäufen, bis er unter dieser Last zusammenbricht.

Nach der Festnahme von WikiLeaks-Gründer Julian Assange hatten Internetaktivisten in den vergangenen Tagen Websites von Unternehmen lahmgelegt, die Geschäftsbeziehungen zu der Enthüllungsplattform abgebrochen hatten. Am Mittwoch traf es die Kreditkartenfirmen Mastercard und Visa, deren Websites zeitweise nicht erreichbar waren. Auch der Zahlungsdienstleister PayPal wurde Ziel von Angriffen. PayPal gab nach Protesten von WikiLeaks-Unterstützern eingefrorene Spenden an die Organisation frei.

Unterstützer von WikiLeaks hatten wegen der Einschränkungen mit einem "Datenkrieg" im Internet gedroht. Die USA wollen die Umstände der Attacken näher untersuchen, sagte US-Justizminister Eric Holder. "Wir wissen von diesen Vorfällen. Wir schauen sie uns an." Die Regierung von Präsident Barack Obama verurteilte die Veröffentlichung von mehr als 250.000 vertraulichen Diplomatendepeschen durch WikiLeaks-Aktivisten als Verbrechen. Die Offenlegung der oft schonungslosen Berichte hat die US-Diplomatie in eine peinliche Lage gebracht.

Assange wartet in London im Gefängnis auf einen Auslieferungsprozess. Sein Anwalt hatte erklärt, der Internetaktivist stehe nicht hinter den Hacker-Angriffen der vergangenen Tage. Assange habe keine Anweisungen zu Attacken gegeben.

mmq/Reuters/dpa/dapd

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insgesamt 355 Beiträge
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1. Besondere Schwere
der M 10.12.2010
Aufgrund der besonderen Schwere des Vergehens wird der junge Mann sicher an die USA als Terrorverdächtiger und Geheimnisverräter ausgeliefert. Dort in Guantanamo ge"waterboarded" um seine antiamerikanischen Kumpane zu verraten. Oder er wird zu 15 Jahren ohne Bewährung mit anschließender Sicherheitsverwahrung verknackt. Der hätte lieben jemanden in der U-Bahn erschlagen sollen, da wäre er warscheinlich glimpflicher davongekommen als mit der bösen DDoS Attacke auf Websites.
2. toll!!!
widerspiegel 10.12.2010
Zitat von sysopIn den Niederlanden hat die Polizei einen Teenager festgenommen, der an Hacker-Angriffen auf Firmen-Websites beteiligt gewesen sein soll.*Der 16-Jährige soll WikiLeaks-Sympathisant sein - und hat nach Angaben der Behörden gestanden. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733875,00.html
Ganz Toll! Einen 16ährigen schnappen - das ist bestimmt ein Schwerverbrecher, immer bekifft(weil Holländer) und mit Al Quaida Verbindungen (weil Holland islamistisch unterwandert ist)! Ob die Amis den ausgeliefert haben wollen? Greift in diesem Fall eigentlich der Defense-Fond von WL oder ist der nur für die Promis? Problem dürfte dabei sein, das WL/Assange nicht zu der Aktion aufgerufen haben, obwohl sie meiner Meinung genau diese Reaktion der Community vorhergesehen und auch in ihrer Strategie eingebaut haben. Aus juristischen Gründen eben nicht offiziell...
3. Wider dem Titelzwang! Freiheit für titellose Beiträge
MissingLink 10.12.2010
Dieser 16-jährige Niederländer ist kein Hacker, er ist ein lam0r, max. ein Script-Kid; die kriminelle Energie bestand darin, ein fertiges ddos-Tool herunter zu laden und eine Webadresse anzuklicken. Es ist eher interessant, das die Strafverfolgungsbehörden in den Niederlanden so schnell anhand von einer IP den Typen ermittelt hat und für diese Aktion versucht ans Bein zu pissen, wenn 10 000 andere User das gleiche Tool nutzen um einen Server aus dem Web zu schießen...
4. .
anon11 10.12.2010
Zitat von der MAufgrund der besonderen Schwere des Vergehens wird der junge Mann sicher an die USA als Terrorverdächtiger und Geheimnisverräter ausgeliefert. Dort in Guantanamo ge"waterboarded" um seine antiamerikanischen Kumpane zu verraten. Oder er wird zu 15 Jahren ohne Bewährung mit anschließender Sicherheitsverwahrung verknackt. Der hätte lieben jemanden in der U-Bahn erschlagen sollen, da wäre er warscheinlich glimpflicher davongekommen als mit der bösen DDoS Attacke auf Websites.
Kommt darauf an ob er einen Reichen und Mächtigen erschlagen hätte oder aber einen aus dem dummen niederen Volk.
5. Naja...
Kabe 10.12.2010
Zitat von der MAufgrund der besonderen Schwere des Vergehens wird der junge Mann sicher an die USA als Terrorverdächtiger und Geheimnisverräter ausgeliefert. Dort in Guantanamo ge"waterboarded" um seine antiamerikanischen Kumpane zu verraten. Oder er wird zu 15 Jahren ohne Bewährung mit anschließender Sicherheitsverwahrung verknackt. Der hätte lieben jemanden in der U-Bahn erschlagen sollen, da wäre er warscheinlich glimpflicher davongekommen als mit der bösen DDoS Attacke auf Websites.
...wenn er es alleine gewesen wäre, sicher. Das war er aber nicht, und es ist ziemlich offensichtlich, dass sein Tatbeitrag hier eher im Promillebereich ist. So jemanden gleich als pösen Hacker zu bezeichnen, ist zwar öffentlichkeitswirksam, aber mal schauen, was davon noch übrig bleibt, wenn es zum Prozess kommt.
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Anonymous: Cyber-Protest gegen die Regierung Rudd
Der Fall Julian Assange
Mitte August 2011 - Die Vorfälle
dpa
Ein Aufenthalt von Julian Assange in Schweden hat gravierende Folgen. Der WikiLeaks-Gründer nimmt an mehreren Veranstaltungen teil. Dabei trifft er auf zwei Frauen: Pressesprecherin Anna A. und Künstlerin Sofia W. Mit beiden hat er nacheinander Sex.

Kurz darauf erfahren die Frauen von den parallelen Affären, tauschen ihre Erfahrungen aus und beschließen, gemeinsam zur Polizei zu gehen. Sie habe die jüngere Sofia eigentlich nur als Zeugin begleiten wollen, gibt Anna A. später zu Protokoll. Assange sei zwar nicht gewalttätig, habe aber eine verquere Einstellung gegenüber Frauen und könne kein Nein akzeptieren. Sie werfen ihm Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor.

20. August 2011 - Haftbefehl in Schweden
Gegen Assange ergeht nach den Aussagen der zwei Schwedinnen ein Haftbefehl. Der Australier weist gleich nach Bekanntwerden der Anschuldigungen alles zurück. Im offiziellen WikiLeaks-Blog stellen sich die Mitarbeiter hinter ihn. In einer Twitter-Mitteilung von WikiLeaks heißt es: "Wir sind vor schmutzigen Tricks gewarnt worden. Jetzt erleben wir den ersten."
21. August 2011 - Haftbefehl aufgehoben
AFP
Der Haftbefehl gegen Assange wird aufgehoben. Die Stockholmer Staatsanwältin Eva Finné sagt: "Es gibt für mich keinen Grund mehr für den Verdacht, dass er eine Vergewaltigung begangen hat." Die Staatsanwaltschaft ermittelt jedoch weiter gegen Assange - wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung.
1. September 2011 - Neue Ermittlungen
Die schwedischen Behörden machen eine Kehrtwende: Die Staatsanwaltschaft nimmt das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Vergewaltigung wieder auf. Die neuen Ermittlungen seien das Ergebnis einer weiteren Überprüfung des Falls, sagt Generalstaatsanwältin Marianne Ny. Es geht nun um den Verdacht auf Vergewaltigung in einem Fall sowie auf sexuelle Belästigung und Nötigung in einem zweiten Fall.
5. November 2011 - Assange will in die Schweiz
REUTERS
Julian Assange erwägt, sich in der Schweiz niederzulassen. Er sehe es als "reale Möglichkeit", samt seiner Web-Seite in die Schweiz umzuziehen, sagt er einem Schweizer TV-Sender. Neben Island sei die Schweiz das einzige westliche Land, in dem sich WikiLeaks sicher fühle. Mitarbeiter und Menschen aus dem Umfeld der Plattform fühlten sich vom Pentagon bedroht, sagt Assange.
18. November 2011 - Neuer Haftbefehl
Die schwedische Staatsanwaltschaft beantragt einen neuen Haftbefehl gegen Assange und die internationale Fahndung durch Interpol. Die Ermittler wollen ihn zu den Vergewaltigungsvorwürfen befragen. Interpol veröffentlicht später eine Red Notice: Diese "roten Mitteilungen" bedeuten, dass alle Mitgliedstaaten Interpols Schweden bei der Suche nach Assange "mit Blick auf seine Festnahme und Auslieferung" unterstützen sollen.
24. November 2011 - Haftbefehl bestätigt
DPA
Ein schwedisches Gericht bestätigt den Haftbefehl und die internationale Fahndung. Die Richter mildern die Vorwürfe aber etwas ab: Zwar werde Assange immer noch Vergewaltigung vorgeworfen, allerdings in einem minder schwerem Fall, teilt das Gericht mit. Zudem sei einer der drei Vorwürfe der sexuellen Belästigung fallengelassen worden.
30. November 2011 - Beschwerde von Assange
Julian Assange will in Schweden die Aufhebung des Haftbefehls gegen ihn wegen Vergewaltigungsverdachts durchsetzen. Dies soll vor dem Obersten Gericht in Stockholm erfolgen.
1. Dezember 2011 - Europäischer Haftbefehl
AFP
Der europäische Haftbefehl wird den britischen Behörden übermittelt, damit Assange an Schweden ausgeliefert werden kann. Der WikiLeaks-Chef hält sich mittlerweile in London auf.
2. Dezember 2011 - Schwedischer Formfehler
Der oberste Gerichtshof Schwedens bestätigt den Haftbefehl und die internationale Fahndung letztinstanzlich. Laut britischen Zeitungen verhindern formale Fehler im europäischen Haftbefehl den Zugriff auf Assange. Der Australier hält sich den Berichten zufolge seit Oktober im Südosten Großbritanniens auf und habe bei seiner Ankunft im Land Scotland Yard seine Kontaktdaten mitgeteilt. Die britische Polizei habe Assanges Verhaftung nicht in die Wege leiten können, weil bei der Übermittlung des Haftbefehls etwas falsch ausgefüllt worden sei. Scotland Yard kommentiert das offiziell nicht.
3. Dezember 2011 - Neuer Haftbefehl an London
dapd
Die schwedische Justiz lässt nicht locker. Sie hat einen neuen europäischen Haftbefehl für den WikiLeaks-Chef an die Behörden in Großbritannien geschickt. Dieses Mal ohne Formfehler.

7. Dezember 2011 - Assange festgenommen
Assange wird um 9.30 Uhr in Großbritannien festgenommen. Er hatte sich zuvor selbst gestellt. Assanges Anwälte wollen erreichen, dass ihr Mandant vorerst nicht nach Schweden ausgeliefert wird.
16. Dezember 2011 - Freilassung auf Kaution
Gegen Kaution wird Assange in Großbritannien auf freien Fuß gesetzt. Er muss jedoch einige Auflagen erfüllen, sich zum Beispiel täglich bei der britischen Polizei melden.
11. Januar 2012 - Auslieferungsverfahren beginnt
Bis Anfang Februar soll ein Londoner Gericht über Assanges Auslieferung nach Schweden entscheiden, wo ihm ein Verfahren wegen Vergewaltigung und bis zu vier Jahren Haft drohen.
3. Februar 2012 - Ermittlungsakten tauchen im Web auf
Die Ermittlungsakten zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Julian Assange tauchen laut dem US-Magazin "Wired" im Internet auf. Das Magazin beschreibt auf seiner Web-Seite Details aus der mehrere hundert Seiten umfassenden Akte.
7./8. Februar 2012 - Anhörung vor Gericht
Assange und seine Anwälte stemmen sich gegen die Auslieferung nach Schweden. Seine Verteidiger stellen zum Auftakt der Anhörung ein 35-seitiges Dokument mit ihrer Verteidigungsstrategie ins Internet gestellt, in dem die Eckpunkte ihrer Argumentation aufgeführt sind. Das Gericht hat bis zu zehn Tage Zeit, seine Entscheidung zu verkünden.
24. Februar 2012 - Erste Instanz: Auslieferung an Schweden rechtens
Ein britischer Richter entscheidet: Die Auslieferung Julian Assanges nach Schweden ist rechtens. Richter Howard Riddle gibt einem entsprechenden Antrag der schwedischen Justiz statt.
3. März 2012 - Assange legt Berufung ein
Die Anwälte von Julian Assange legen Berufung gegen seine Auslieferung an Schweden ein. Ein Gericht muss in zweiter Instanz in 40 Tagen entscheiden, ob es die Berufung annimmt.
30. Mai 2012 - Auslieferung rechtmäßg
Der Oberste Gerichtshof erkennt das Auslieferungsgesuch als rechtmäßig an. Mit einer Fünf-zu-Zwei-Entscheidung weisen die Richter Assanges Einspruch ab.
14. Juni 2012 - Oberster Gerichtshof will kein weiteres Verfahren
Eine Wiederaufahme des Auslieferungsverfahren lehnen die obersten Richter ab. Assange und seine Anwälte können nun nicht weiter gegen das Auslieferungsverfahren vorgehen.
14. Juni 2012 - Flucht in die Botschaft
Assange flieht in die Botschaft von Ecuador in London und beantragt politisches Asyl in dem südamerikanischen Land.
16. August 2012 - Assange wird politisches Asyl gewährt
Ecuador gewährt Assange politisches Asyl. Die britischen Behörden kündigen an, ihn dennoch zu verhaften, sobald er die Botschaft verlässt. Assange hat zu diesem Zeitpunkt die ecuadorianische Botschaft für fast zwei Monate nicht verlassen.

Firmen contra WikiLeaks
Visa
Der Kreditkartenkonzern Visa stellte inzwischen alle Zahlungen an WikiLeaks ein. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben zunächst prüfen, "ob die Tätigkeit von WikiLeaks den Geschäftsbedingungen von Visa zuwiderläuft". Visa habe die Entscheidung ohne "jeglichen Druck einer Regierung" getroffen.
Mastercard
Mastercard hat ebenfalls alle Kreditkartenzahlungen an WikiLeaks eingestellt. Das Unternehmen berief sich auf einen Passus seiner Geschäftsbedingungen, wonach alle Kunden gesperrt würden, die "illegale Handlungen direkt oder indirekt unterstützen oder erleichtern".
PostFinance
Die Schweizer PostFinance sperrte das Konto von WikiLeaks-Gründer Julian Assange. Dieser habe "falsche Angaben zu seinem Wohnort gemacht", begründete der Finanzdienstleister den Schritt. Assange hatte als Wohnort Genf angegeben. Das Konto nutzte er, um Spenden von Unterstützern zu sammeln.
PayPal
Auch das Internet-Bezahlsystem PayPal, ein wichtiges Spendeninstrument, sperrte das Konto von WikiLeaks. Die Ebay-Tochter PayPal warf WikiLeaks eine Verletzung der Nutzungsbedingungen vor, welche "die Anregung, Förderung oder Erleichterung illegaler Vorgänge" verbieten.
Amazon
Der US-Internetriese Amazon verbannte WikiLeaks von seinen Servern. Amazon warf WikiLeaks eine Verletzung der Bestimmung vor, wonach alle Kunden-Web-Seiten im Besitz der Nutzungsrechte jener Inhalte sein müssen, die auf der Seite veröffentlicht werden. Das sei bei den US-Geheimunterlagen nicht der Fall.
everydns.net
Auch der US-Internet-Adressanbieter everydns.net stellte seine Dienste für WikiLeaks ein. Damit waren die Inhalte nicht mehr unter WikiLeaks.org abrufbar. Der Dienstleister begründete dies mit massiven Hackerangriffen, welche andere Kunden von everydns.net beeinträchtigten.
Tableau Software
Das US-Unternehmen Tableau Software, ein Experte für Datenvisualisierung, kündigte ebenfalls die Zusammenarbeit mit WikiLeaks auf. Mit den Diensten der Firma hatte WikiLeaks die Fülle seiner Dokumente grafisch aufbereitet. Tableau Software machte eine Verletzung der Geschäftsbedingungen geltend.

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