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Websites waren offline: Niederländische Regierung bestätigt Online-Attacke

Hände auf der Tastatur: Mehrere niederländische Regierungswebsites waren am Dienstag offline Zur Großansicht
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Hände auf der Tastatur: Mehrere niederländische Regierungswebsites waren am Dienstag offline

Mehrere niederländische Websites wie Government.nl sind am Dienstag Ziel eines Online-Angriffs geworden. Das hat die niederländische Regierung jetzt bestätigt. Zunächst galt ein defektes Glasfaserkabel als Ursache.

Der Ausfall mehrerer niederländischer Regierungswebsites war die Folge einer Online-Attacke. Das hat die niederländische Regierung am Mittwoch bekannt gegeben und so entsprechende Medienberichte bestätigt.

Am Dienstag waren die meisten Internetangebote der Regierung über mehrere Stunden nicht erreichbar gewesen. Telefonverbindungen waren dabei offenbar nicht betroffen. Die Regierung werde den Fall untersuchen, heißt es nun. Zunächst war berichtet worden, ein defektes Glasfaserkabel könnte die Ursache für den Ausfall sein.

Mittlerweile sind die betroffenen Internetangebote wie etwa die englischsprachige Website Government.nl und die niederländische Website Rijksoverheid.nl wieder online, es gab allerdings auch am Mittwochvormittag noch Verbindungsprobleme.

Die englischsprachige Nachrichtenseite "NL Times" schreibt, bei dem Angriff habe sich um eine DDoS-Attacke gehandelt, also um eine technisch eher unkomplizierte Überlastungsattacke.

Anfang des Jahres waren auch Websites der deutschen Regierung das Ziel einer solchen Attacke. Am 7. Januar ließen sich Domains wie Bundeskanzlerin.de oder Bundestag.de für einige Stunden nicht erreichen. Die prorussische Hackergruppe CyberBerkut hatte sich zu dem Angriff bekannt. Später konnte eine Sicherheitsfirma die Aktivität der Gruppe nachzeichnen.

mei/Reuters

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