Von Matthias Kremp
Seit Steve Jobs wieder an Bord ist, geht es mit Apple steil aufwärts. Noch während der neunziger Jahre lag das Unternehmen fast am Boden, wurde als Übernahmekandidat für Firmen wie Sony gehandelt. Seit jedoch der ehemalige Firmen-Mitgründer wieder das Ruder in der Hand hat, geht es mit Apple steil bergauf.
Immer wieder hat Jobs bewiesen, dass er mit Produkten wie dem iMac, dem iPod und der Musikplattform iTunes den richtigen Riecher hatte. Allein im letzten Jahr wurde der Kurs der Apple-Aktie mehr als verdoppelt. Aber das war nicht immer so - es gab auch Rückschläge.
So hat Steve Jobs auch einen der größten Apple-Flops zu verantworten. Beispiel: Lisa. Eigentlich hätte dieser Computer ein Meilenstein für die Firma werden sollen, die Ende der siebziger Jahre auf der Suche nach einem Nachfolger für den Ur-Apple war. Parallel arbeiteten zwei Teams am Macintosh und Lisa, wobei Jobs' Lieblingsprojekt der Lisa war.
Das war durchaus verständlich, denn ausgestattet mit einer Maus und einer grafischen Benutzeroberfläche war der Lisa bei seiner Einführung im Jahr 1983 der Konkurrenz weit voraus. Als Zielgruppe hatte man sich Geschäftskunden ausgesucht, denen auch gleich eine Bürosoftware, das Lisa Office, mitgeliefert wurde.
Apple Lisa: Innovative Benutzeroberfläche und leistungsfähige Hardware, aber kaum Käufer, die bereit waren, dafür 30.000 D-Mark zu bezahlen
Einen kommerziellen Erfolg des Lisa verhinderte Apple allerdings überaus erfolgreich, indem der Preis für den Rechner auf knapp 10.000 Dollar, damals rund 30.000 D-Mark, festgelegt wurde - das war selbst in der Frühzeit der Personal Computer zu viel.
Den endgültigen Todesstoß versetzte Steve Jobs dem Projekt mit der Einführung des Macintosh im Januar 1984. Die letzte Charge von 2700 unverkäuflichen Lisas ließ Apple vier Jahre später in einer Müllhalde in Utah verbuddeln, um sie endlich steuerlich abschreiben zu können.
Macintosh Portable
Das Macintosh Portable: Dank Blei-Säure-Akku nur für durchtrainierte Anwender empfehlenswert
Die Entwicklung des ersten tragbaren Macs nahm mehrere Jahre in Anspruch. Technisch gesehen war das Resultat der Konkurrenz bei seiner Markteinführung 1989 weit voraus. Es verfügte über einen 16 Megahertz schnellen Motorola 68000-Prozessor und ein Aktivmatrix-Display mit VGA-Auflösung. Vergleichbares hatte die DOS-Welt nicht zu bieten.
Allerdings hatte das Portable einen Schwachpunkt: Als Stromspender wurde ein Blei-Säure-Akku wie im Auto eingesetzt. Wer so ein Ding schon Mal in Händen hielt, weiß: Die sind verdammt schwer. So kam das Gerät auf ein betriebsbereites Gesamtgewicht von sieben bis acht Kilo. Das war zwar transportabel, aber keineswegs bequem. Anwender berichteten, die Nutzung des Portable bei Flügen sei nicht möglich gewesen, weil die Klapptische im Flugzeugen dem enormen Gewicht nicht standhielten. Der mit 6500 Dollar sehr hoch angesetzte Preis kam erschwerend hinzu. So wurde das Gerät trotz seiner technischen Vorzüge nicht zum erhofften Verkaufserfolg. 1991 nahm Apple das Portable wieder aus dem Programm.
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Mit ein paar weniger Emotionen haetten Sie doch fast einen publizierbaren Marketingartikel geschrieben. Innovative Produkte, die herkoemmliche Produkte verdraengen, und dabei neue Eigenschaften haben, die es eben bisher nicht [...] mehr...
Über Hitler spricht man auch seit gut 60 Jahren, also kann der Mann nicht so schlecht gewesen sein, oder? Aber im Ernst, was Apple anbetrifft so stimmt es was hier schon mehrfach angedeutet wurde: Apple hat es verstanden sich [...] mehr...
Seit nunmehr drei Jahren bin ich komplett auf Apple Rechnertechnik umgestiegen und habe es keine Sekunde bereut. Abgesehen von der wunderbaren Einheit "Gestaltung und Nutzen" ist es möglich, einfach und schnell und [...] mehr...
da hab ich doch nur den Windows Thread gesehen... es gibt ja wohl auch keinen Hinweis auf der Startseite auf diesen Thread hier.... Apple hat hervorragendes Design, ein Spitzenmarketing und eine engeschränkte Produktpallette. [...] mehr...
Ich würde bei den Fachleuten ansetzen. Vielleicht weniger auf Militanz und mehr auf Kompetenz achten? mehr...
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