Den besten Tipp gab Apples Finanzchef Peter Oppenheimer selbst. Im Rahmen einer Telefonkonferenz im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen des Unternehmens sprach er von einem ominösen Produktwechsel, der die kommende Bilanz ein wenig verhageln könnte. Darüber, welcher Art dieser Produktwechsel sein werde, schwieg Oppenheimer sich freilich aus.
Sofort fing es an, in der Gerüchteküche zu brodeln. So zitierte beispielsweise die Gerüchtewebseite "Appleinsider" Analysten der Investment-Bank Goldmann Sachs, die hinter Oppenheimers Andeutung einen neuen iPod im iPhone-Design, mit iPhone-Betriebssystem und iPhone-Touchscreen vermuten. Die Konkurrenz von "ThinkSecret" hingegen orakelt, es werde ein eher maßvolles Update für die Video-iPods geben. Die seien künftig etwas flacher, hätten aber einen breiteten Bildschirm und würden von den Proportionen an einen Blackberry-Handheld erinnern.
Alles falsch, scheinen nun die Experten von " Engadget" zu rufen. Nicht etwa der iPod, sondern der iMac, Apples Design-Computer, werde als erstes erneuert werden. Gerüchte über ein solches iMac-Update hatte es schon vor Wochen gegeben. Damals war von einem kompletten Neu-Design die Rede. Statt wie das aktuelle Modell in einer weißen Plastikhülle, werde der neue Mittelklasse-Mac in gebürstetes Aluminium gehüllt, ganz so wie Apples LCD-Flachbildschirme.
Echt oder nur gut gefälscht?
Diese Gerüchte könnten nun Fotos bestätigen, die bei "Engadget" zu sehen sind. Darauf ist in bester Bildqualität eine ultraflache Apple-Tastatur zu sehen. Das weniger als einen Zentimeter hohe Eingabegerät scheint offenbar aus einem Stück Aluminium gefertigt zu sein, aus dem die typisch weißen Apple-Tasten nur wenige Millimeter hervorstehen.
Sollten die Bilder authentisch sein, wären sie ein Beweis dafür, dass Apple tatsächlich einen Alu-iMac im Köcher hat. Dessen Innenleben, so vermuten die Gerüchteköche, werde auf Intels Santa Rosa Mobiltechnologie basieren. Diese Komponenten werden bereits in etlichen aktuellen Notebooks, auch denen aus Apples Macbook Pro-Reihe, verwendet und sollen besonders Strom sparend arbeiten.
Allerdings ließe sich eine Tastatur wie sie auf den von "Engadget" präsentierten Bildern zu sehen ist, mühelos von jedem geschickten Hobbybastler selber anfertigen. Dazu bräuchte man nicht viel mehr als ein rechteckiges Stück Aluminium-Blech und eine alte Mac-Tastatur, aus der man die Tasten entfernt, um sie leicht gekürzt auf das Alu-Blech zu kleben - und fertig wäre die Alu-iMac-Tastatur.
mak
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