Von Matthias Kremp
In diesem Jahr wurden die Karten neu gemischt. Nintendo, von manchen schon auf dem absteigenden Ast vermutet, entpuppte sich als Gewinner des Jahres. Statt auf brachiale Rechenpower und superrealistische Grafik setzten die japanischen Entwickler auf neue Spielkonzepte und vollen körperlichen Einsatz der Gamer. Die Rechnung ging auf.
Zum Jahresende mehren sich Meldungen, wonach Nintendo mit seiner Wii die Konkurrenz von Microsoft und Sony weit hinter sich lässt. Insgesamt 17,5 Millionen Exemplare der weißen Konsole will das Unternehmen in diesem Jahr absetzen. Zum Vergleich: Sony kündigte bereits im Oktober an, man werde das angepeilte Ziel von elf Millionen verkauften Playstation 3 wohl nicht erreichen.
Doch der Erfolg macht Nintendo mittlerweile offenbar sehr zu schaffen. Obwohl die Monatsproduktion von 1,2 auf 1,8 Millionen Stück hochgeschraubt wurde, fürchtet das Unternehmen, der vorweihnachtlichen Nachfrage nicht Herr werden zu können. Deshalb sei geplant, die TV-Werbung für die Wii in einigen Ländern einzustellen. Schön, wenn man solche Luxusprobleme hat.
Doch auch andere Väter haben schöne Töchter. Welche das im Markt der Spielkonsolen sind, lesen sie auf den folgenden Seiten.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Spielzeug | RSS |
| alles zum Thema Wii | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH