Von Matthias Kremp und Frank Patalong
Jetzt ist es aus dem Sack, oder besser gesagt: aus dem Hauspost-Umschlag. Aus einem solchen zog Apple-Chef Steve Jobs, wie immer in Jeans und schwarzem Rolli, das Highlight der diesjährigen Produktshow in San Francisco: das MacBook Air. Nach Apple-Angaben ist es das dünnste Notebook der Welt.
Keilförmig zugeschnitten misst es an der dünnsten Stelle vier Millimeter und bleibt selbst zum Bildschirm hin unter einer Dicke von zwei Zentimetern. Das Gewicht wird mit 1,36 Kilogramm angegeben - was allerdings nicht gerade sensationell ist. Sensationell könnte hingegen das neue Multitouch-Trackpad sein. Ganz wie bei iPod Touch und iPhone kann man das Gerät mit Gesten steuern, das Spreizen zweier Finger vergrößert ein Bild, das Zusammenführen verkleinert es.
Bei der technischen Ausstattung hat Apple alles eingebaut, was derzeit hip und innovativ ist. So etwa einen von Strom sparenden LEDs beleuchteten 13,3-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Die Tastatur ist, wie bei der MacBook-Pro-Serie, hintergrundbeleuchtet. Als Speichermedium ist eine 80 Gigabyte große Festplatte im 1,8-Zoll-Format eingebaut. Wahlweise kann man allerdings auch eine 64 Gigabyte-Flash-Festplatte bekommen. Die sei zwar teuer, aber auch "wahnsinnig schnell", sagte Jobs.
Als strom- und platzsparender Antrieb ist ein Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz eingebaut, der gegen Aufpreis durch ein 1,8-Gigahertz-Modell ersetzt wird. Das mag gemächlich erscheinen, ist für ein Subnotebook jedoch eine vergleichsweise sportliche Motorisierung. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte recht üppig bemessen, sollte für die meisten Anwendungen ausreichen. Der Lohn der stromsparenden Ausstattung: Bis zu fünf Stunden soll der Akku durchhalten.
An anderer Stelle wird allerdings Minimalismus betrieben. So ist die Zahl der Anschlüsse, die sich in dem kleinen Gehäuse unterbringen lassen, arg begrenzt. Lediglich ein USB-Port, ein Mini-DVI-Monitoranschluss und ein Audio-Ausgang fanden Platz. Dafür können sich die drahtlosen Fähigkeiten sehen lassen: Schnelles W-Lan nach IEEE 802.11n sowie Bluetooth 2.1 EDR (Extended Data Rate) sind integriert. Einzig ein DVD-Laufwerk fehlt, kann aber für 99 Euro als externes Gerät nachgeordert werden. Alternativ kann man via Netzwerk den DVD-Brenner eines Macs verwenden.
Im Rahmen seiner Präsentation ging Jobs ausführlich auf das Thema Umweltschutz ein. Das Notebook-Gehäuse aus Aluminium lasse sich gut wiederverwerten, sagt er. Vor allem aber sei im MacBook Air das erste quecksilber- und bleifreie Display eingebaut. Darüber hinaus wird die Hauptplatine ohne umweltschädliche Flammhemmer hergestellt. Und schließlich, so Jobs, ermögliche das flache Design eine deutlich kleinere Verpackung, die um rund die Hälfte kleiner ist als der Karton anderer Apple-Notebooks - und dem Hersteller damit Transportkosten sparen dürfte.
Apropos Kosten: 1699 Euro verlangt Apple für das Macbook Air in der Grundausstattung. Bestellungen werden ab sofort angenommen, die Auslieferung soll jedoch erst in zwei Wochen beginnen.
Apple startet Online-Filmverleih - und alle machen mit
Den größten Teil seiner Präsentation widmete Jobs allerdings dem Thema Film. Kein Wunder, denn seit seinen Pixar-Zeiten ist er selbst im Filmgeschäft erfolgreich. Unter anderem ist er größter Einzelaktionär von Disney. Kaum verwunderlich also, dass Apple mit seinen Produkten ins Wohnzimmer drängt. Erwartungsgemäß verkündete Jobs einen Deal mit führenden Studios, die ihre Filmwaren nun auch über den iTunes-Store zur Online-Ausleihe anbieten. Insgesamt elf große Hollywood-Firmen haben sich vertraglich an Apple gebunden, darunter MGM, Sony, Paramount und Universal.
Die Videos kann man auf PCs oder Macs betrachten, aber auch über iPod und iPhone. Und Apple TV anschauen. Das Killer-Feature: Die Abspielgeräte merken sich die aktuelle Abspielposition. Startet man den Film also auf einem PC, unterbricht und will sich den Rest auf dem iPod ansehen, startet der die Filmwiedergabe genau an der Stelle, an der man den Film verlassen hat. Die Technik der Wahl ist ein Sukzessiv-Download, quasi ein Stream: Rund 30 Sekunden nach Download-Beginn kann man anfangen, den Film zu sehen.
Filme auch in HD
Über 1000 Filme in Standardauflösung sollen bis Ende Februar im Sortiment sein, weitere 100 Filme werden in HD-Auflösung angeboten. Die HD-Filme verfügen zudem über 5.1-Surround-Sound. Als besonderes Schmankerl für Filmfans kündigte der Apple-Boss an, dass neue Filme bereits 30 Tage nach deren DVD-Veröffentlichung im iTunes-Store erscheinen werden.
2,99 bis 3,99 Dollar pro Film soll das kosten, je nachdem ob ein Film ganz neu ist oder bereits länger im Katalog schmort. Für die HD-Versionen wird jeweils ein Dollar mehr fällig. Wie auf diesem Markt üblich tragen die Filme eine Verfallszeit, nach 24 Stunden sind sie unbrauchbar. In dieser Hinsicht hatte am Dienstag die Online-Videothek Netflix Apple einen Schuss vor den Bug gegeben: Sie schaffte diese Verfallszeit ab. Ohnehin aber ist der iTunes-Filmverleih vorerst nur in den USA verfügbar. International soll er "noch in diesem Jahr" starten. In Deutschland hingegen sind bislang nicht einmal TV-Serien erhältlich.
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Sie sind auf dem Stand von 2004 stehen geblieben. Je nach Länge des PWD kann man WPA mit ner guten wordlist auch schon nach Sekunden knacken: http://www.heise.de/security/Angriffe-auf-WPA--/artikel/53014 Und Ihnen würde [...] mehr...
Hier auch nochmal ein Vergleich Apple Asus CPU T7700 T7700 RAM 2GB (DDR2) 3GB (DDR2) SCREEN 17" 17" GFX 8600M GT 8600M GT RES [...] mehr...
WEP kann man tatsaechlich knacken - mit einem aufwand von ca 48 Stunden, wenn korrekt konfiguriert. Bei WPA haette ich ganz gern dass Sie uns das vormachen, da koennen Sie naemlich noch beruehmt werden. Ich wuerde empfehlen [...] mehr...
Hier mal ein netter 'Anti-Apple' Text zum geniessen: http://www.sibylleandthomas.info/drupal-5.2/node/45 mehr...
Ganz ruhig.... Ich sagte doch bereits,wenden Sie sich an einen kompetenten Arzt und sie werden geholfen ! Habe aktuell auf SPON aber auch nicht den leisesten Ansatz für Ihren Anfall gefunden. Oder bezieht sich der auf diesen [...] mehr...
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