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Neue virtuelle Spiele Zweitwelten für Kids

2. Teil: Der Erfolg ist nicht garantiert - die Sims scheiterten. Trotzdem kommt im Herbst eine virtuelle Weltenschwemme

Das alles kann klappen, muss aber nicht so sein. In der vergangenen Aprilwoche machte Game-Riese Electronic Arts einen Rückzieher und verkündete die Schließung seiner 2002 eröffneten, erst kürzlich in EA-Land umbenannten Sims-Online-Plattform zum August 2008. Auch die war einst mit großen Hoffnungen gestartet. Immerhin gilt "The Sims" als meistverkauftes Spiel aller Zeiten: Insgesamt konnte Electronic Arts von allen Versionen seit 2000 zusammengenommen mehr als hundert Millionen Exemplare verkaufen, meldete das Unternehmen Mitte April.

Online floppte das Spiel trotzdem, was auch kaum verwundert: Die Sims sind ein Ego-Spiel, in der sich die Welt um den Spieler selbst dreht. Wozu da andere besuchen?

Nein, virtuelle Welten sind da sinnvoll, wo sie Leute zusammenführen, die etwas gemeinsam tun wollen - egal ob es nur um Chatten geht wie in der süßen Welt der Barbie-Girls (Motto: "Think Pink!") oder darum, gemeinsam Aufgaben zu bestehen wie bei "WoW", "Everquest" oder auch "Stargate" (im Betatest) und vielen anderen Spiel-basierten Welten.

Selbst vornehmlich als Shop gedachte Online-Plattformen wie das Playstation-Network haben durchaus Community-Aspekte. Hier kann man Kontakte für das online gespielte Multiplayer-Spiel machen - und natürlich dabei chatten, in Text oder per Headset.

Bereits im vergangenen Jahr machte Sony klar, dass es hier noch mehr plant: "Playstation Home" sollte eigentlich schon im Herbst 2007 an den Start gehen, wurde dann erst auf das Frühjahr 2008 und nun auf den Herbst dieses Jahres vertagt. Sony macht keinen Hehl daraus, wo es hakt: Die Ambition ist, den Spielern ein dreidimensionales Social-Network irgendwo zwischen Sims und Second Life, Shop, Spiel-Treffpunkt und Heimkino bieten zu wollen.

Dieses Ziel erfordert offenbar mehr Feilen am Detail. "Wir sind zu dem Schluss gekommen", erklärte kürzlich Kazuo Hirai, Chef von Sony Computer Entertainment, "dass wir mehr Zeit benötigen, um das Angebot so zu verfeinern und wir ein noch geballteres Spielerlebnis als derzeit gewährleisten können."

Interessant an dieser salbungsvollen Satzblase ist vor allem das Wort "Spielerlebnis", denn das erwartet der Nutzer von einem Netzwerk, zu dem er über eine Spielekonsole Zugang erhalten soll. Bei all der Liebe zum Detail, die Screenshots aus dem geschlossenen Betatest dokumentieren (siehe Bildergalerie), werden die PS3-Nutzer nicht vornehmlich nur ein schickeres Second Life erwarten. Wenn virtuelle Welten funktionieren sollen, müssen sie mediengerechten Spaß bieten.

Der Sommer der Avatare

Ähnliche Pläne wie Sony hat auch das Berliner Unternehmen Metaversum - und hat die Eröffnung seiner virtuellen 3D-Welt "Twinity" ebenfalls mehrere Male verlegt. Im Sommer soll es nun losgehen - mit einer virtuellen Welt, die ähnlich wie Playstation Home auf ungewöhnlichen Realismus setzt. Vor Jahresfrist hätte das gereicht, um sich genügend von der Polygon-Welt von Second Life abzusetzen. Auch "Twinity" setzte ursprünglich vor allem auf Kommunikation.

Jetzt haben die Macher erkannt, dass mehr passieren muss: Woran derzeit vor allem noch geschraubt wird, das sind spielerische Elemente. Bei Papermint, einer bewusst bizarr-zweidimensionalen Chat-Welt im Comic-Stil, sind die nicht nur Beiwerk, sondern Teil des Konzeptes. Wer sich in dieser Welt bewegen will, muss essen, sonst geht ihm der Saft aus. Zu diesem Zweck wächst überall "Minze", das Hauptnahrungsmittel der Bewohner. Der Gag daran: Irgendwann ist die Minze an einem virtuellen Ort abgegrast, was die Bewohner zur Bewegung zwingt - und die Nahrung wächst nur langsam nach.

Damit sind die Chatter im Netzwerk auf Schiene gesetzt: Ihre gemeinsame, regelrecht erzwungene Grundbeschäftigung ist die Wanderung durch verschiedene Erlebniswelten. Das Minze-Sammeln ersetzt das in Rollenspielen übliche Punktesammeln - virtuell rumhängen ist nicht.

Aber wer will das auch schon?

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insgesamt 6 Beiträge
nanga parbat 13.05.2008
..grüße euch.. ich stlle hier mal einen kleinen vergleich an behaupte das man second life nicht mit wow(mmorpg's) vergleichen kann. nehmen wir mal den raid in wow(raubzug in ein besonders gebiet mit überdurchnschittlichen [...]
..grüße euch.. ich stlle hier mal einen kleinen vergleich an behaupte das man second life nicht mit wow(mmorpg's) vergleichen kann. nehmen wir mal den raid in wow(raubzug in ein besonders gebiet mit überdurchnschittlichen items die der spieler ergattern kann). solche raids werden veranstalltet um sich besonders items wie rüstungen oder waffen zu besorgen um dann in der nächsten raid instanz mithalten zu können. bis ein spieler sein komplettes set fertig hat dauert es recht lang und hat am ende seiner bemühungen nur die virtuellen gegenstände die das produkt seines einsatzes sind - sonst nichts. als vergleich stelle ich mal den "raid" in second life. ja, ja, ich weiß in second life gibt es keine raids. ich nehme das nur als analogie. es geht darum ein set von items zu bekommen. in second life mußt du erst ein mal wissen wie man etwas baut, wie der editor funktioniert, wie die scriptsprache funktioniert und wie diverse 3d und bildbearbeitungs programme funktionieren. danach mußt du dir gedanken machen wie die gestalltung auszushen hat und wie die items zu funktioneren haben ... ein nicht enden wollender rattenschwanz an dingen die du erlernen mußt um an "das item" zu kommen. nach dem du dann monate investiert hast und dich durch allerlei manuals und was weiß ich gewühlt hast ist dein set fertig. was bleibt nach dieser zeit der arbeit und der investition von zeit und geduld? nichts weiter als die fähigkeiten die du dir angeeignet hast noch bessere items zu bauen(3d-moddeling, textures, programmieren). second life ist ein äußerst aktives konzept der unterhaltung welches ein ständiges lernen und nachdenken des spielers erfordert - in jedem anderen spiel ist der spieler immer nur konsument(ausgenommen die modding scene). ich persönlich würde mein kind lieber stundenlang vor second life sehen als in irgend einem anderen mmorpg(natürlich nicht den adult kontent konsumierend)). mfg
chak82 13.05.2008
"...das wirklich weitgehend sterile Second Life..." - na das kommt wohl drauf an, was man draus macht. "...Man muss Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammenbringen und ihnen eine Beschäftigung geben. [...]
"...das wirklich weitgehend sterile Second Life..." - na das kommt wohl drauf an, was man draus macht. "...Man muss Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammenbringen und ihnen eine Beschäftigung geben. Punkte sammeln, Wölfe erlegen, gemeinsame Aufgaben. Dann klappt das auch mit der virtuellen Kommunikation." - Vielleicht weil sie noch kein Auto fahren dürfen, um sich mit Freunden zu treffen? "Die Communitys haben vor allem dann Potential, wenn sie den Nutzern etwas zum Spielen geben. Nur rumhängen und reden wie im Second Life reicht einfach nicht." http://wiki.secondlife.com/wiki/Creation_Portal http://secondlife.com/community/music.php http://www.avimator.com/ http://wiki.secondlife.com/wiki/Prim http://wiki.slinfo.de/wakka.php?wakka=HomePage Ich hör mal hier auf. Der Artikel ist vielleicht eher was für die Teenies unter den Spon-lesern. Mit WoW kenn ich mich kaum aus. Second Life hat sicherlich einen Anti-hype erfahren, geändert hat das nichts ausser dass weniger darüber berichtet wird. Die 'Home' Fotostrecke sieht aus wie Werbung für ein geplantes 'Second-Life-Like', aber mit vorgegebenem oder 'sponsored by' content. Für Menschen die einfach unterhalten werden wollen vielleicht okay. Ich wär da weg nach einem Tag in ner echten Bowling Bahn.
DJ Doena 14.05.2008
Ich hoffe doch, dass man auch noch eine Menge Spass dabei hatte. Man raided ja nicht nur der Items wegen, sondern auch wegen des Spielens an sich. ---Zitat--- als vergleich stelle ich mal den "raid" in second [...]
Zitat von nanga parbatnehmen wir mal den raid in wow(raubzug in ein besonders gebiet mit überdurchnschittlichen items die der spieler ergattern kann). solche raids werden veranstalltet um sich besonders items wie rüstungen oder waffen zu besorgen um dann in der nächsten raid instanz mithalten zu können. bis ein spieler sein komplettes set fertig hat dauert es recht lang und hat am ende seiner bemühungen nur die virtuellen gegenstände die das produkt seines einsatzes sind - sonst nichts.
Ich hoffe doch, dass man auch noch eine Menge Spass dabei hatte. Man raided ja nicht nur der Items wegen, sondern auch wegen des Spielens an sich. ---Zitat--- als vergleich stelle ich mal den "raid" in second life. ja, ja, ich weiß in second life gibt es keine raids. ich nehme das nur als analogie. es geht darum ein set von items zu bekommen. in second life mußt du erst ein mal wissen wie man etwas baut, wie der editor funktioniert, wie die scriptsprache funktioniert und wie diverse 3d und bildbearbeitungs programme funktionieren. danach mußt du dir gedanken machen wie die gestalltung auszushen hat und wie die items zu funktioneren haben ... ein nicht enden wollender rattenschwanz an dingen die du erlernen mußt um an "das item" zu kommen. nach dem du dann monate investiert hast und dich durch allerlei manuals und was weiß ich gewühlt hast ist dein set fertig. was bleibt nach dieser zeit der arbeit und der investition von zeit und geduld? nichts weiter als die fähigkeiten die du dir angeeignet hast noch bessere items zu bauen(3d-moddeling, textures, programmieren). ---Zitatende--- Und das wiederum klingt nach verdammt viel Arbeit, statt nach Unterhaltung. Was ist, wenn man eine oder mehrere der o.a. Fähigkeiten nicht hat (z.B. 3D-Modelling), dann ist man ja eigentlich aufgeschmissen und SL bleibt doch nur ein Chat mit Avatar-Funktion.
DJ Doena 14.05.2008
Die zwei Gilden, die ich kenne, haben ein Durschnittsspieleralter von Ü30.
Zitat von chak82- Vielleicht weil sie noch kein Auto fahren dürfen, um sich mit Freunden zu treffen?
Die zwei Gilden, die ich kenne, haben ein Durschnittsspieleralter von Ü30.
nanga parbat 14.05.2008
grüße dich he he, sicherlich ist das eine frage des standpunktes wie man spaß definiert - viele meiner mitmenschen finden fernsehgucken unterhaltsam, ich dagegen empfinde beim fernsehn derbe langeweile. es gibt sogar ein paar [...]
Zitat von DJ DoenaUnd das wiederum klingt nach verdammt viel Arbeit, statt nach Unterhaltung.
grüße dich he he, sicherlich ist das eine frage des standpunktes wie man spaß definiert - viele meiner mitmenschen finden fernsehgucken unterhaltsam, ich dagegen empfinde beim fernsehn derbe langeweile. es gibt sogar ein paar die sich auf sportplätzen abkämpfen um einem ball hinterher zu laufen...dabei jedoch so viel spaß haben das sie das ständig tun. darum geht es doch. zu erlernen wie alles funktioniert um die welt in second life zu bereichern - das ist "eine" der möglichkeiten in second life vorran zu kommen - von meinem standpunkt aus auch die interessanteste. wenn man absolute unfähig ist ein wenig dazu zu lernen und sich gedanken zu machen wie etwas gestalltet sein könnte dann ist das natürlich keine unterhaltung und deprimiert nur - es gibt auch leute die keine schnelle reaktion haben und deswegen schlecht in anderen spielen abschneiden(ich hab zwei jahre guild wars gespielt und mußte mir selbst eingestehen das 16jährige koreaner nur ein opfer in mir sehen)... that life. mfg
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