Die Alterskennzeichen sollen künftig, ähnlich wie die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen, nicht mehr zu übersehen sein und mit einer großen Zahl auf das jeweils erlaubte Mindestalter hinweisen.
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Gewaltverherrlichende Spiele sind in Deutschland generell verboten. In einigen wenigen Fällen haben Gerichte auch bereits Verkaufsverbote gegen Spiele verhängt.
Medien, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in die entsprechende Liste aufgenommen werden, dürfen nicht mehr beworben und nicht mehr offen zum Verkauf angeboten werden. Die Abgabe an Jugendliche ist dann verboten.
Die Gesetzesänderung ist ein Kompromiss zwischen den Verfechtern noch deutlich restriktiverer Regeln für Computer- und Videospiele und jenen, die den bisherigen deutschen Jugendschutz für ausreichend halten. Das deutsche Gesetz gilt als das strengste in ganz Europa. Vor allem Unionspolitiker aus Bayern und Niedersachsen hatten jedoch immer wieder gefordert, auch Herstellungs- und Verbreitungsverbote für bestimmte Spiele zu vereinfachen.
cis/AP/ddp/reuters/dpa
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