Von Konrad Lischka
Grafik-Designerin Julie Peasley aus Los Angeles hat ein Gespür für skurriles Technikspielzeug: Im vorigen Jahr hat Peasley eine der ersten Katzenüberwachungskameras zum Umhängen des deutschen Ingenieurs Jürgen Perthold gekauft - und ihren fotografierenden Kater Squeaky zu einem Star im Web gemacht (einige seiner Fotos in der Bilderstrecke unten).
Das neue Projekt der Designerin: der Partikelzoo, eine Sammlung von handgenähten Kuschelfiguren, die alle bekannten subatomaren Teilchen nachbilden. In Peasleys Partikel-Webshop kann man zum Beispiel ein Plüsch-Photon für knapp zehn Dollar kaufen. Peasleys Beschreibung des Knuddelpartikels: "Seine Augen sind rot, weil er so schnell unterwegs ist." Und, soviel Realitätsnähe muss sein: "Acrylfell mit Polyesterfüllung für minimale Masse."
Außerdem im Angebot:
Der Teilchenzoo entbehrt natürlich noch viel mehr einer praktischen Anwendbarkeit als die USB-Massagetierchen, dafür sehen die Knuddelphotonen umso niedlicher aus. Ein ideales Geschenk für Nerds (Begriffserklärung im Kasten unten) offensichtlich - Peasley warnt schon nach ein paar Tagen auf ihrer Seite: "Bitte seien Sie geduldig."
Wegen der immensen Nachfrage zwinge sie schon alle greifbaren Freunde zum Mitnähen, aber derzeit dauere es mindestens einen Monat, bis bestellte Plüschpartikel verschickt werden können. Peasley: "Ich arbeite rund um die Uhr. Wenn ich ein Quantenmechaniker werden könnte, würde ich die Kleinen einfach aus dem Nichts entstehen lassen."
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