Angespielt: Dead Space

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Im Weltall gibt es eine unumstößliche Regel: Verlassene Raumschiffe, die irgendwie heruntergekommen aussehen, sollte man lieber nicht betreten. Die Gefahr, dass dort fiese außerirdische Lebensformen unterwegs sind, liegt bei nahezu hundert Prozent.

Was für die Nostromo in "Alien" galt, gilt auch für die Ishimura in "Dead Space". Hier ist es nicht ein einzelnes Wesen, sondern hunderte. Doch auch die lassen gerne auf sich warten, um die Spannung zu steigern. Mal flackert eine Lampe, mal klopft es irgendwo, mal bewegt sich etwas in den Lichtschächten. Wie in "Alien" wird "Dead Space" dann am gruseligsten, wenn gerade kein Gegner zu sehen ist. Wenn der aber da ist, wird es zum Psychostress. Bizarre Kreaturen sind es, mit Tentakelbeinen, mit Sensenarmen oder explodierenden Händen. Immer wieder überrascht einen "Dead Space" im Verlauf des Spiels. Mit kleinen Rätseln, mit Stellen, die in Schwerelosigkeit bewältigt werden müssen, oder im Vakuum.

Das ist immer nervenaufreibend, fies und gemein. Und damit ziemlich großartig. Auch wenn die Geschichte, die "Dead Space" erzählt, mehr als belanglos ist und irgendwann im Grusel verlorengeht. Achtung: Das Spiel ist nur für Erwachsene freigegeben – aus sehr guten Gründen.

"Dead Space" von Electronic Arts, für PC, Playstation 3 und Xbox 360, ab 50 Euro, USK: Keine Jugendfreigabe

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