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Leicht-Notebooks: Wie gut Apples Schlankheitswunder wirklich ist

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Superdünn, superschick und nicht wirklich billig: So ist das neue Apple-Laptop. Doch Kritiker entdecken jetzt seine Nachteile: magere Ausstattung, unflexibel - SPIEGEL ONLINE stellt dem Neuling drei Konkurrenten gegenüber.

In der Standardversion kostet das Macbook Air 1699 Euro. Das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen - ganz besonders im Vergleich mit dem Standard-Macbook. Das kostet mit vergleichbarer Ausstattung und deutlich fixerem Zwei-Gigahertz-Prozessor 1189 Euro.

Allerdings vergleicht man da Äpfel mit Birnen. Schließlich ist das Macbook ungleich dicker und fast doppelt so schwer wie das Macbook Air.

Das klassische Macbook bietet eine komplette Ausstattung mit DVD-Brenner, vielen Anschlüssen und einem immer noch tragbaren Gewicht von knapp mehr als zwei Kilogramm. Dem Macbook Air hingegen fehlen etliche Anschlüsse, an die man sich längst gewöhnt hat - allen voran der Ethernet-Netzwerk-Port. Den kann man einzig durch einen USB-auf-Ethernet-Adapter für 30 Euro nachrüsten. Dann aber ist der einzige USB-Port belegt. Man kann weder Maus noch Digitalkamera anschließen.

Akku-Tausch nur bei Apple

Auch Hobbyfilmer finden keinen Anschluss, weil dem Macbook Air die Firewire-Schnittstelle fehlt. Nachrüstbar ist sie auch nicht, da kein Erweiterungssteckplatz vorhanden ist.

Ähnlich verhält es sich mit dem Arbeitsspeicher. Der ist zwar mit zwei Gigabyte ordentlich bemessen, kann aber nicht aufgerüstet werden, weil der Speicher aufgelötet und nicht aufsteckbar ist.

Große Sorgen machten sich viele Apple-Fans über den Akku des neuen Laptops. Der ist zwar vergleichsweise groß, aber fest in das Gerät integriert. Ein einfacher Akkutausch wie bei herkömmlichen Notebooks ist unmöglich. Das ist vor allem dann lästig, wenn eine Akkuladung nicht ausreicht, um einen Arbeitstag zu überstehen - und man keinen Zweitakku zur Sicherheit mitnehmen kann.

Immerhin: Apple will Austauschakkus für 129 Dollar anbieten. Genauso viel kostet ein Macbook-Akku auch. Der Einbau ist in diesem Preis sogar enthalten. Nach derzeitigem Stand muss man das Gerät dafür allerdings zu Apple schicken. Das ist lästig und kostet unnötig Zeit.

Wie sieht es nun mit ähnlich dünnen und leichten Laptops aus? SPIEGEL ONLINE macht den Vergleich:

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 79 Beiträge
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1. Auf die Zielgruppe zugeschnitten
k-risma 16.01.2008
Ich bezweifle, dass die Zielgruppe des MBA mehr als 2GB RAM benötigt.
2. Zielgruppe unklar!
Emmi 16.01.2008
Die in dem Artikel aufgestellte Behauptungen: "Allerdings ist das Macbook Air per Definition ein Gerät, mit dem man viel unterwegs ist. Und da stört der Mangel an Schnittstellen nicht wirklich. ... Das dürfte ohnehin für die meisten Anwender zutreffen. Das Macbook Air lohnt sich nur für Anwender, die beruflich viel unterwegs sind, dabei ihre E-Mails im Blick behalten wollen, im Web surfen ... wollen." treffen nicht zu, da dem MacBook Air fast alle Möglichkeiten fehlen, unterwegs online zu gehen (UMTS o.ä.). Das geht nur, wenn zufällig ein WLAN in der Nähe ist oder man über ein Bluetoothfähiges Handy (also KEIN iPhone...) verfügt, das einen akzeptablen Daten-Tarif mitbringt, sonst wird es richtig teuer... Emmi
3. Mac-Air: Ich hatte mehr erwartet
hzj 16.01.2008
Mein Favorit in dieser Klasse nach der Vorstellung des Mac-Air ist jetzt das X61 von IBM/Lenovo, 1,4 Kg, alle Anschlüsse, bis 2,4 GHz Core2Duo, bis 4 GB, 160GB Festplatte, mattes XVGA 12,1" Display, optional: größere Akkus, Docking Station, .... und mit den Traummaßen 211x268x20, ab 1500€. Es hätte gut in den Vergleich gepasst und sicher auch in die Tüte bei der MacWorld Vorstellung. Auch Dell bietet mit dem Latitude D430 noch kleinere und leichtere Designerware. Ebenso HP mit dem 2510P mit 1,3 Kg. Der Mac-Air hat keine echten Alleinstellungsmerkmale und mir dann doch zu eingeschränkt. bb
4. Schckes Design-Book
sumcocan 16.01.2008
leider wird bei der beurteilung immer vergessen: die "anderen" sind "windoof"-pc´s und das MacOs X ist um weiten besser. als schickes notebook durchaus akzeptabel. ideal bei grafischen präsentationen bei kundenbesuchen und da macht der Mac sicher mehr her als irgendeine Windows-Kiste einziger wunsch : firewire-anschluss. ethernet ist verzichtbar, da es heute in jedem vernunftigen büro wifi gibt
5. Eleganz ist unschlagbar
fakesteve 16.01.2008
Zitat von sumcocanleider wird bei der beurteilung immer vergessen: die "anderen" sind "windoof"-pc´s und das MacOs X ist um weiten besser. als schickes notebook durchaus akzeptabel. ideal bei grafischen präsentationen bei kundenbesuchen und da macht der Mac sicher mehr her als irgendeine Windows-Kiste einziger wunsch : firewire-anschluss. ethernet ist verzichtbar, da es heute in jedem vernunftigen büro wifi gibt
Stimmt. Schon jetzt fällt auf in wievielen TV-Serien und vor allem in Anzeigen für diverseste Produkte MacBooks verwendet werden… wobei dann meist verschämt der Apfel in Photoshop überstempelt wird. Jonathan Ives design ist auch hier, wie immer, bahnbrechend.
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