Technik-Visionen So sieht die Computer-Zukunft aus

Ein Kaffeebecher mit Internet-Zugang und W-Lan fürs Kleinkind: Der Software-Konzern Microsoft hat Designer gebeten, ihre Ideen zur Zukunft des PCs zu vorzustellen. Dabei kam viel Verrücktes, aber auch Visionäres heraus - SPIEGEL ONLINE zeigt die erstaunlichsten Vorschläge.

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Bei Microsoft läuft der Wettbewerb unter dem Titel Next-Gen PC-Design, also PC-Design der nächsten Generation. Schaut man sich an, was die Teilnehmer an Ideen einbringen, sollte dieser Titel aber wohl besser in "PC-Design der übernächsten Generation" geändert werden. Zu futuristisch mutet so mancher Designvorschlag an.

PC der Zukunft für die Anwender der Zukunft: Microsoft sucht Ideen für künftige Computer
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PC der Zukunft für die Anwender der Zukunft: Microsoft sucht Ideen für künftige Computer

Da gibt es beispielsweise einen Küchen-PC, dessen Elektronik im Schneidbrett verborgen ist, einen Multimedia-PC, der aussieht wie ein Halsreif, und einen Computer für Sehbehinderte, dessen Oberfläche in bester Science-Fiction-Manier unterschiedliche Gestalt annehmen kann. So wie der böse Cop aus "Terminator", nur kleiner.

Dass es viele derart abgehobene Designvorschläge gibt, liegt daran, dass Microsoft keine strikten Vorgaben macht, worauf man bei der Entwicklung zu achten hat. Erlaubt ist, was gefällt. Ein grundlegendes Thema wurde den Teilnehmern aber doch mitgegeben: Sie sollten Geräte entwerfen, die es ihren Anwendern ermöglichen, Hobbys und Leidenschaften auszuleben - Fotografieren, Musik oder Reisen.

Dabei - und auch das war nur eine grobe Leitlinie - sollten sie sich nicht nur auf dem Computer selbst versteifen. Auch die Verpackung, das Zubehör und die Auspackzeremonie sollten berücksichtigt werden - und das ganze mit Windows-Vista-Betriebssystem bitteschön. Daran gehalten haben sich aber nur wenige Teilnehmer.

Gestört hat aber auch das nicht. Denn bei vielen der gezeigten Ideen ist es völlig nebensächlich, welches Betriebssystem auf den entsprechenden Geräten liefe, würden sie eines Tages tatsächlich realisiert.

Für die Teilnehmer viel wichtiger ist, wer denn wohl gewonnen hat. Bis zu 10.000 Dollar Preisgeld werden den prämierten Designern von Microsoft überwiesen. Wer das Geld bekommt, wird aber noch geheimgehalten. Zwar ist die Wahl schon gefallen, doch sollen die Preisträger erst Ende Mai bekanntgegeben werden.

SPIEGEL ONLINE hat aus den Finalisten die aussichtsreichsten und originellsten Designideen herausgesucht und stellt sie auf den folgenden Seiten vor:



Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
quadraginti, 19.05.2008
1. 17-jährige
Wie üblich: Die 17-jährigen pickelgesichtigen Cola trinkenen und Pommmes mampfenden Computergenies haben wieder mal zugeschlagen. Kleinweich = Micro-Soft sollte erst mal die _jetzigen_Programme zum ordentlichen und absturzsicheren Laufen bringen. Und dann, wenn alltagstaugliche Programm da sind, dann darf man nach den Sternen greifen.
Memberlinchen, 19.05.2008
2. Fein,
aber MS Software wird da nicht laufen, sondern wie üblich für solche Geräte, ein kleines angepaßtes Linux
ruebezahl 19.05.2008
3. hitchhikers guide to the galaxy
wird endlich Wirklichkeit! Hat aber ziemlich lange gedauert, bis einer diese Idee von Douglas Adams geklaut hat.
buecherwurm3000 19.05.2008
4. Artikel in 15 Teilen? Nervige PI-Schinderei
Warum zerstückelt SPON Artikel wie diesen in 15 Teile? Ich dachte, ihr seid nicht auf diese nervige Schinderei von zusätzlichen PageImpressions angewiesen?
egal- 19.05.2008
5. wireless Kaffeebecher
Zitat von sysopEin Kaffeebecher mit Internet-Zugang und W-Lan fürs Kleinkind: Der Software-Konzern Microsoft hat Designer gebeten, ihre Ideen zur Zukunft des PC zu vorzustellen. Dabei kam viel Verrücktes, aber auch Visionäres heraus - SPIEGEL ONLINE zeigt die erstaunlichsten Vorschläge. http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,551923,00.html
Mein Kaffeebecher kann auch so abstürzen, dazu braucht er kein Microsoft. Aber vielleicht ist der Sinn des Ganzen das der Prozessor mit Microsoft Produkten nach ein paar Stunden sinnfreier Rechenvorgänge im Arbeitsspeicher heiß läuft und so den Kaffee erwärmt. ;) War klar das sowas von den in grauen Plasikbienenwaben rackernden Bleistiftkauern von Microsoft kommt, aus diesem Grund läuft ihnen Google ja auch davon, die behandeln ihren Angestellten nicht wie Sklaven auf einem Baumwollfeld und gehen ihren Kunden auch nicht wie ein Diktator auf den Sack und das zahlt sich aus.
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