Zwölf Prozent der Internetnutzer surften im Januar 2002 über einen Breitbandanschluss, also eine ADSL- oder Kabelverbindung, hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Netvalue ergeben. Ein Jahr zuvor waren es noch 4,6 Prozent gewesen.
Die stark gestiegene Zahl der Breitbandanschlüsse ist hauptsächlich auf die wachsende Verbreitung von ADSL-Zugängen zurückzuführen, deren Anteil von zwei Prozent 2001 auf jetzt 8,8 Prozent stieg. Der Anteil der Kabelanschlüsse ins Internet stieg dagegen nur leicht von 2,6 Prozent auf 3,2 Prozent.
Der Anstieg der Breitbandanschlüsse scheint vor allem zu Lasten von ISDN-Verbindungen zu gehen: Deren Anteil sank innerhalb eines Jahres von 35,9 auf 32,6 Prozent. Nummer eins der Internet-Zugänge bleibt aber das analoge Modem: Der Umfrage zufolge ging der Anteil von analogen Verbindungen nur leicht von 56,2 auf 55,3 Prozent zurück.
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