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01.07.2002
 

Personal Computers

Die Milliarde ist geknackt

Mehr als eine Milliarde Geräte, sagt das Marktforschungsunternehmen Gardner, seien seit Erfindung des PC-Konzeptes vor 25 Jahren verkauft worden. Trotz derzeit relativ lauer Verkaufszahlen ist der Boom letztlich ungebrochen: Die zweite Milliarde soll schon in fünf Jahren fallen.

Apples "Lisa" (links, 1983): "Erwachsener" 10.000-Dollar-PC mit grafischer Benutzeroberfläche und wenig Markterfolg - trotzdem ein Wegbereiter, auch für den "Mac" (rechts, 1984)
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GMS

Apples "Lisa" (links, 1983): "Erwachsener" 10.000-Dollar-PC mit grafischer Benutzeroberfläche und wenig Markterfolg - trotzdem ein Wegbereiter, auch für den "Mac" (rechts, 1984)

Laut Gartner Dataquest betrug die ausgelieferte Zahl der PCs im Juni 2002 exakt 1.014.217.000 Stück. Die Milliarden-Schwelle hatte die unter weiter sinkenden Umsätzen leidende Computerindustrie im April erreicht.

Die Marktforscher erwarten die zweite Milliarde ausgelieferter PCs bereits in den Jahren 2007 oder 2008. Antriebsfeder für die Branche sollen die wachsenden Märkte in China, Lateinamerika, Osteuropa und Indien sein.

Die Erfolgsgeschichte des PCs begann mit der Erfindung des ersten Microprozessors durch den Chiphersteller Intel im Jahr 1971. Der erste verfügbare Personal Computer überhaupt war der "Altair" mit einem 8080er Chip, der 1974 in den Handel kam. Von den Top-5-Herstellern aus der Pionierphase der PC-Industrie (Zenith, Apple

Commodore C64: Den Durchbruch auf dem Massenmarkt brachte 1982 der "Brotkasten" von Commodore, der keinen Hehl daraus machte, dass er eigentlich ein Spielgerät sein wollte
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Foto: GMS

Commodore C64: Den Durchbruch auf dem Massenmarkt brachte 1982 der "Brotkasten" von Commodore, der keinen Hehl daraus machte, dass er eigentlich ein Spielgerät sein wollte

Computer, Northgate, Zeos und Commodore) ist heute nur noch Apple im Geschäft.

Inzwischen hat nicht zuletzt das Internet die ehemalige Rechen- endgültig zur Informations- und Entertainmentmaschine gemacht. Ende des Jahres 2001 hatten nach Angaben der Marktforschung Nielsen/NetRatings weltweit rund eine halbe Milliarde Menschen einen Zugang zum Internet von zu Hause aus.

Bis zur zweiten verkauften Milliarde sollen die Rechner nach dem Wunsch der Computerbauer deutlich dazugelernt haben. "Heute müssen die Menschen mit Computern noch in deren Sprache kommunizieren", sagte Pat Gelsinger, Technik-Chef von Intel. "Morgen wollen wir, dass die Computer mit den Menschen in unserer Sprache sprechen."

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