Apple setzt verstärkt auf den Verkauf von Notebooks. Das kündigte Apple-Chef Steve Jobs am Dienstag auf der "Apple Expo" in Paris an, die noch bis zum 20. September läuft. Den Claim unterfüttert der Apple-Guru mit einer ganzen Reihe neuer Modelle. Darunter finden sich neben neuen 12-und 17-Zoll-Modellen auch zwei 15-Zöller, die das mittlere Preissegment besetzen sollen. Das liegt bei Apple bei rund 2300 bis 2900 Euro - wer Sonderangebote erwartet hatte, wurde also enttäuscht.
Die Modelle im einzelnen:
Und weil der Apple-Fan es schön und elegant mag, gehören auch solche Daten hinzu: Das Topmodell bringt es gerade einmal auf ein Gewicht von 3,1 Kilogramm und eine Dicke von nur 2,6 Zentimetern. Alle Geräte sollen bereits lieferbar sein.
Da jubelt die Masse, der Jobs zusätzlich zahlreiche kleinere Novitäten von der Bluetooth-Maus bis zu Software-News präsentierte. Weil aber keine Expo ohne einen Paukenschlag auskommt, leistete er sich noch eine steile Ankündigung: Rund ein Jahr in die Zukunft ließ er seinen Blick schweifen und versprach den Fans "3-Gigahertz-G5-Prozessoren", die dann wiederum Apples Anspruch erneuern sollen, die schnellsten PCs der Welt zu bauen.
Für die mittelbare Zukunft jedoch heißt die strategische Ausrichtung der Kultmarke "Flach!": Bis auf 50 Prozent will Apple demnach den Anteil der Notebooks an seinen verkauften Computern steigern. Im vergangenen Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 lag diese Quote bei 42 Prozent.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Tech | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH