Hamburg/San Francisco - Bei seiner traditionellen Ansprache zu Messebeginn stellte Jobs eine Billigversion des iMac-Computers vor, über die im Vorfeld bereits spekuliert worden war. Der so genannte Mac mini wird anders als der iMac ohne integriertes Display ausgeliefert. Auch Eingabegeräte wie Maus oder Tastatur sind nicht inklusive. Das außergewöhnlich kleine Gerät hat in etwa die Abmessungen einer CD-Hülle.
"PC-User haben künftig keine Ausrede mehr, nicht auf einen Macintosh umzusteigen", sagte Jobs und spielte damit auf die bisherige Hochpreis-Strategie seines Unternehmens an. "Der Mac mini ist der preiswerteste Computer, den wir je gebaut haben." Der neue Rechner, der nur fünf Zentimeter hoch ist und 1,3 Kilogramm wiegt, wird in Deutschland ab 489 Euro zu haben sein.
iPod als Schlüsselanhänger
Ebenfalls vorgestellt wurde eine neue Version des MP3-Walkman iPod. Der iPod Shuffle wiegt nur 25 Gramm und ist in etwa so groß wie ein Kaugummipäckchen. Er hat einen Flashspeicher von 512 Megabyte oder einem Gigabyte und verfügt anders als seine größeren Brüder nicht über ein Display. Jobs präsentierte zudem mehrere aktualisierte Software-Produkte. Das neue iWork besteht aus mehreren Office-Programmen. Das Multimedia-Paket iLife enthält unter anderem Programme zur Bild-, Video- und Musikbearbeitung.
Der Unternehmenschef kündigte außerdem an, im Laufe des Jahres gemeinsam mit dem Handyhersteller Motorola
Im Laufe des Mittwochabends wird Apple
die Geschäftszahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt geben. Analysten erwarten, dass der Computerhersteller aus Cupertino den Absatz von iPods erneut deutlich steigern konnte. Interessant dürfte weiter sein, wie gut sich der neue Rechner iMac G5 verkauft hat.
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