Wenn das nicht niedlich ist: Fragt man die Websuche von Yahoo! nach der "best searchengine", was antwortet sie da? Richtig: Google.
Ob das stimmt oder nicht, das will der Anbieter von Yagoohoogle die Surfer selbst entscheiden lassen. Der norwegische Programmierer Asgeir Nilsen ermöglicht mit seiner vom "Inquirer" im Web entdeckten Suchmaske die parallele Anfrage bei Google und Yahoos neuem Suchdienst und stellt die Ergebnisse in einer "Split-Screen"-Gegenüberstellung dar.
Neu ist das nicht, aber originell: Unter dem Strich ist Yagoohoogle nicht anderes als ein einfach strukturierter Metasuchdienst mit sehr eingeschränkten Quellen. Andererseits macht er transparent, was man sonst mühselig nacheinander erproben müsste - und wer tut das schon?
Das Ganze bringt durchaus Erkenntnisgewinn: Yahoos "Bescheidenheit", den großen Konkurrenten als besten Suchdienst zu benennen, entpuppt sich im Vergleich zu Googles Suchergebnissen als das qualitativ bessere Ergebnis. Google fällt bei seinen Top-Ergebnissen nämlich auf die Marketingseite eines Searchtool-Entwicklers herein: In diesem Fall geht der Punkt wohl eindeutig an Yahoo, obwohl Googles Ergebnisliste eigentlich ja sogar dagegen spricht. Paradox, aber spaßig.
Frank Patalong
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Tech | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH