Hamburg - Fünfmal so viele Bildpunkte wird das hochauflösende Fernsehen - kurz HDTV - bieten, für das Premiere noch in diesem Herbst den Startschuss geben will. Die Zusatzkosten für das Fernsehen der Zukunft sollen monatlich zwischen 10 und 15 Euro betragen, wie Premiere-Chef Georg Kofler gestern in Hamburg auf einer Veranstaltung des Hightech-Presseclubs sagte. Fußballfans müssen dann wahrscheinlich zwischen 45 und 50 Euro pro Monat bezahlen, um ihre Idole in hoher Auflösung zu bewundern, denn zu den HDTV-Gebühren dürften noch das allgemeine Sport-Abo (ab August 20 Euro) sowie das Paket "Premiere Fußball Live" (15 Euro) kommen.
"HDTV wird die wichtigste Entwicklung sein, die das Fernsehen der nächsten Jahre prägen wird", sagte Kofler. Der Sender-Chef zeigte sich fest davon überzeugt, dass hochauflösendes Fernsehen ein Erfolg wird: "Wir öffnen die Tore für ein neues Fernsehzeitalter." Man spüre die Hitze der Begeisterung bei den Herstellern.
Premiere will noch in diesem Herbst drei HDTV-Kanäle starten: Film HD, Sport HD und Dokumentation HD. Ab dann sollen laut Kofler auch ausgewählte Bundesliga- und Champions-League-Spiele in der Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln übertragen werden. Der aktuelle, heute in Europa übliche Fernsehstandard PAL arbeitet mit 720 mal 576 Bildpunkten.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Tech | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH