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03.08.2005
 

Nikon Coolpix 5600

Stimmiges Bild

Die Coolpix verwöhnt mit einem anschmiegsamen, knuffigen Gehäuse. Dass sie es dabei faustdick hinter dem Objektiv hat, bemerkt man erst bei näherem Hinsehen. Zwar sind die fünf Millionen Pixel in dieser Klasse standesgemäß, allerdings kommt es darauf an, was die Kamera daraus macht.

Fünf Megpixel: Nikon Coolpix 5600
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Fünf Megpixel: Nikon Coolpix 5600

Die kompakte Bauform äußert sich in der Handhabung überwiegend darin, dass alle Bedienelemente sehr nah beieinander liegen, was größeren Händen die Benutzung nicht immer leicht macht. Das Modusrad liegt statt an der Ober- auf der Rückseite, was eine direkte Kontrolle der Einstellungen ermöglicht. Die wichtigsten Motivprogramme und die Vollautomatik sind direkt anwählbar, zwölf weitere Motivhilfen verbergen sich unter der Einstellung Scene, wo sich auch die Bildgröße einstellen lässt.

Bevor man allerdings soweit kommt, wird beim Einschalten die Geduld auf eine harte Probe gestellt: ein schön animiertes Nikon-Logo wabert mehrere Sekunden lang über das Display, bis die Kamera endlich Einsatzbereitschaft signalisiert. Das geht auch schneller: Nach dem Abschalten sämtlicher Begrüßungsbilder und Animationen lässt sich bei der Coolpix die Einschaltzeit erheblich verringern, was dann wieder sehr gut zur recht schnellen Auslösung passt.

In der Praxis

Hier schlägt nun die Stunde der Wahrheit! Sicher, es gibt Kameras im Test, die schärfer abbilden, und es gibt auch welche, deren Farbwiedergabe noch natürlicher ist. Es gibt keine, die alle guten Bildeigenschaften so eng unter ein Dach bringt, sofern man den Weißabgleich für Kunstlicht manuell vornimmt, was dank der einfachen Menüstruktur recht schnell vonstatten geht. Ansonsten gibt es keine Ausreißer, und somit liefert die Nikon das stimmigste Bild des Testfeldes.

Preis

um 270 Euro

Bewertung

+ bestes Bild im Test
+ gute Bedienung
- Einschaltverzögerung

Nutzwert 40% 1.45
Qualität 35% 1.42
Bedienung 25% 1.94

Gesamtnote 1.6 (gut)

Fazit

Die Kamera mit dem besten Bild im Test muss sich nur beim Einschalten sputen.

Weitere getestete Modelle:

Canon PowerShot A520: Für eine Hand
HP Photosmart R717: Gebürstete Metallfront
Konica Minolta Dimage X31: Schlankes Modell
Olympus Camedia C-500 Zoom: Freundlich zu Einsteigern
Panasonic Lumix DMC-LS1: Bildstabilisator inklusive
Pentax Optio S5n: Schnell einsatzbereit
Samsung Digimax V700: Buntes Programm
Sanyo Xacti VPC-S5: Modell für Sonnenanbeter
Sony Cyber-shot DSC-S90: Starker Allrounder

Digicam-Parade: Das Testfazit

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