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27.09.2005
 

Suchmaschinen

Google will nicht mehr prahlen

Suchmaschinenbetreiber Google ist es leid, um die Wette zu prahlen: In Zukunft wolle man keine Angaben mehr über die Größe der eigenen Datenbank machen. Konkurrent Yahoo hatte kürzlich verkündet, sein Suchindex umfasse nun mehr Webseiten als der von Google.

Konkurrenten Yahoo, Google: "Vergleichen Sie die Ergebnisse"
[M] manager-magazin.de

Konkurrenten Yahoo, Google: "Vergleichen Sie die Ergebnisse"

Google-Managerin Marissa Mayer erklärte jedoch gleichzeitig, der eigene Index für die Suche im World Wide Web sei dreimal so groß wie bei irgendeinem Konkurrenten.

Das Unternehmen reagiert damit offenbar auf eine Erklärung von Yahoo im vergangenen Monat, wonach dessen Datenbank 20,8 Milliarden Dokumente und Bilder enthalte. Google, dessen Zähler für die Index-Größe bis Montag 8,17 Milliarden erreicht hatte, erklärte dazu, dass die Bemessungsgrundlage völlig unterschiedlich sei. Da Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden könnten, habe man sich entschlossen, diese Angabe künftig nicht mehr im eigenen Web-Portal aufzuführen.

Als Larry Page und Sergey Brin vor sieben Jahren ihr Stanford-Studium abschlossen und Google gründeten, umfasste der Index zunächst nur 25 bis 65 Millionen Web-Seiten.

Yahoo begrüßte die Entscheidung von Google. "Wir laden Google-Nutzer ein, ihre Ergebnisse mit denen von Yahoo zu vergleichen", hieß es in einer Erklärung des Unternehmens.

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