Von Markus Linden
Rot gilt zwar als weihnachtliche Farbe - ist aber wenig prickelnd, wenn neben den Kugeln am Baum auch die Augen der Kinder so glänzen. Alle Jahre wieder auf unzähligen Weihnachtsfotos.
Fotolabore können ein fröhliches Lied davon singen: Kurz nach Weihnachten werden mehr Abzüge bestellt als zu irgendeiner anderen Jahreszeit – doch leider sehen die meisten Fotos gar nicht mehr nach besinnlich-fröhlicher Weihnacht aus. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Heiligen Abend stimmungsvoll und vor allem weihnachtlich abzulichten. Nur ein bisschen Vorbereitung ist nötig.
Das stimmungsvolle Kerzenlicht reicht zwar aus, um die Geschenke auszupacken. Aber nicht, um einen Film oder den Sensor der Digitalkamera zu belichteten. Es ist zu dunkel, um aus der freien Hand zu fotografieren, ohne alles zu verwackeln. Die Automatik jeder modernen Kamera merkt das sofort und schaltet automatisch den internen Blitz ein – und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Blitzlicht nämlich verhält sich ungefähr so wie Sonnenlicht: Es ist stark, geht von einem einzigen, kleinen Punkt aus und hat die gleiche Farbe wie das Licht unseres Zentralgestirns. Damit schaffen wir es, das weihnachtliche Wohnzimmer für den Bruchteil einer Sekunde in das Mittagslicht eines sonnigen Julitages in Rimini zu tauchen. Dass darunter die Weihnachtsatmosphäre leidet, sollte uns nicht wundern. Die Lösung ist in der Theorie ganz einfach: Das Blitzlicht darf nicht so stark sein, es darf nicht von einem Punkt ausgehen und es sollte von der Farbe her nicht allzu weit vom Kerzenlicht abweichen. Fünf wichtige Tipps:
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