Von Frank Patalong
Er hört auf den profanen Namen 42PFL5603D, bringt es auf 42 Zoll Bilddiagonale und ansonsten alles mit, was man heute von einem LCD-Fernseher in Full HD erwartet. Ganz schick ist er auch noch. So weit, so normal.
Dass Philips trotzdem für seine neue Produktlinie den "Best of Show"-Preis verliehen bekam, ist allein einer Tatsache geschuldet: Obwohl er alles hat, braucht er weniger - und zwar Energie. In den USA wird das Gerät mit dem kleinen Namenszusatz "Eco" vermarktet, was dort sowohl an Ökologie als auch an Ökonomie erinnert - womit die Hauptvermarktungsargumente abgedeckt wären.
Philips setzt dabei auf Automatismen: Vorrangig ist hier die Anpassung der Hintergrundbeleuchtung des Displays zu nennen, die sich nicht nur dem gezeigten Filmmaterial anpasst, sondern auch den Lichtverhältnissen des Raumes. In fünf Stufen kann das Gerät seine Beleuchtung dimmen und so Energie einsparen, ohne vom Nutzer justiert werden zu müssen.
Das ist fein, allerdings auch ein Luxus, der den Energieverbrauch von Haus aus höher ausfallen lässt, als den eines schnörkellosen Einfach-Displays ohne ambientes Licht. Diesen - hier zumindest eingeschränkten - Mehrverbrauch puffert Philips durch weitere Maßnahmen ab - und schafft es, so CNet nach einem Test, sich tatsächlich mit nur 75 Watt im Betrieb und 0,15 Watt im Stand-by zu begnügen. Vor allem letzteres ist übrigens ein guter Trend: Der Stand-by-Stromverbrauch ist bei den meisten Geräten so sinnfrei wie hoch - denn natürlich ist ein Fernseher den größeren Teil seiner Lebenszeit ausgeschaltet.
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