Von Matthias Kremp und Konrad Lischka
Die besten Plätze hatten sich die großen Konzerne gesichert: Microsoft-Chef Bill Gates sprach vor Tausenden Zuschauern im größten Saal der Stadt, Elektronikriese Sony belegte mit seinem Messestand tausende Quadratmeter. Kleine Firmen und Erfindungen werden dabei leicht übersehen.
Dabei haben oft gerade Startup-Firmen und One-man-Companies die besten Gadgets in Gepäck - die nicht selten später von den Konzernen aufgekauft oder einfach kopiert werden. SPIEGEL ONLINE hat sich in Las Vegas auf die Suche nach den verborgenen Perlen der Unterhaltungselektronikmesse CES begeben.
Dass diese Perlen nicht unbedingt Leichtgewichte sein müssen, bewies die Sentry Group mit ihren Neuvorstellungen. Das auf Safes für Datenspeicher spezialisierte Unternehmen präsentierte in Las Vegas eine Reihe neuer wasser- und feuerfester Safes für Privatleute und Büros.
Das wäre an sich nichts Besonderes, hätten die Neuvorstellungen nicht etwas, das sie aus der Masse der Stahlschränke heraushebt: einen USB-Anschluss. Der dient nicht etwa dazu, die Zahlenkombination per PC einzugeben. Stattdessen kann man über diese Buchse auf eine Festplatte zugreifen, die im Inneren gut geschützt vor jeglicher Unbill ausharrt. Ob man das braucht, ist eine ganz andere Frage - die sich allerdings auch bei einigen anderen der verborgenen CES-Highlights stellt. Sie alle haben gemein, dass sie keine Geräte sind, die man unbedingt haben muss - aber teils äußerst pfiffige Lösungen für sehr spezielle Probleme darstellen.
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