Keine Frage, da liegt was in der Luft: Davon kann man immer ausgehen, wenn Apple zur Macworld Expo ruft. Denn der trendige Elektronik-Konzern veröffentlicht seine nennenswerten Produkte normalerweise nur einmal im Jahr im Rahmen einer mit viel Brimborium zelebrierten Hausmesse.
Was da diesmal allerdings noch kommen soll, das erschöpft offenbar selbst die Phantasie der Fans. "His Steveness" Jobs wird sich strecken müssen, um seinen Anhängern diesmal eine Überraschung zu bieten, die wirklich jemanden überrascht. Denn selten gab es so wenig variierende Gerüchtelagen vor einer Expo, selten waren die Theorien so konsensfähig wie diesmal. Seit November hat sich am Menü der Gerüchteköche nichts mehr getan.
Weitgehende Zustimmung herrscht über folgende Punkte:
Erste Indizien, was wirklich anstehen könnte, liefert nun die Technik-Webseite Ars Technica. Ihr gelang es, erste digitale Fotos vom Aufbau der Messe-Deko zu veröffentlichen. Und was steht da in riesigen Lettern als Messe-Motto auf schmückenden Bannern? "There's something in the air" - es liegt was in der Luft.
Prompt begannen die Leser dort, darüber zu spekulieren, was damit gemeint sein könnte. Und was halten Sie für die wahrscheinlichste Novität, die Jobs am Dienstagabend ab 18 Uhr MEZ als apfelige Großnachricht der Saison verkaufen wird?
Auch ganz speziell für deutsche Kunden könnte es Nachrichten geben, gerüchtelt die "Wirtschaftswoche". Es dürfte allerdings niemanden vom Hocker reißen, wenn die dort kolportierten Brancheninformationen sich bewahrheiten sollten: Mit satter Verspätung könnte demnach auch hierzulande der Verkauf von TV-Inhalten via iTunes beginnen. "Ausschnitte aus Harald Schmidts ARD-Show 'Schmidt & Pocher'" droht der Bericht an (ob das die schwindenden Quoten kompensiert?), Kinofilme solle es dagegen vorerst nicht geben. Pikant wäre, dass mit Schmidt ARD-Inhalte bei einem kommerziellen Anbieter vermarktet würden, die über die uns alle grundversorgende Mediathek der ARD selbst nicht zu haben wären.
Doch was soll's? Es klingt so oder so nach einem Programm "Ladenhüter für den Ladenhüter", womit dann natürlich die Apple-TV-Box gemeint wäre: Was auch immer Jobs für die ankündigen wird, wird für Kunden hierzulande offenbar auf absehbare Zeit keinerlei Relevanz haben.
pat
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