Von Konrad Lischka und Matthias Kremp
Die Preissenkung hatte es in sich. Statt wie bisher ab 299 Dollar werde die Settop-Box Apple TV künftig schon ab 229 Dollar zu kaufen sein. Das kündigte Apple-Chef Steve Jobs vor genau einer Woche an. Damit nicht genug: Die Preissenkung soll mit neuen Funktionen, wie dem Zugriff auf Flickr-Fotos und einem direkten Zugang zu Apples Online-Filmverleih einhergehen.
Wer sich gefreut hat, dass Apple den Preis auch hierzulande senken werde, wurde diese Woche enttäuscht. Die Box werde weiterhin mindestens 299 Euro kosten, heißt es von Apple.
Damit ist das kleine Multimedia-Kästchen in Deutschland erheblich teurer als dasselbe Gerät in den USA. Sicher, ein so drastischer Euro-Aufschlag ist die Ausnahme. Doch bei der Anpassung ihrer Preise an die Euro-Region gehen US-Unternehmen, allen voran Apple, oft nach dem Motto vor: Dollar gleich Euro. Was also in den USA 200 Dollar kostet, wird hierzulande für 200 Euro angeboten. Das eben diese 200 Euro beim aktuellen Wechselkurs knapp 290 Dollar entsprechen, wird totzuschweigen versucht.
Vor einigen Jahren, als der Dollar noch höher bewertet wurde, waren derartige Preisangleichungen noch verständlich. Amerikanische Unternehmen geben ihre Preise aufgrund der je nach Bundesstaat unterschiedlichen Mehrwertsteuer (Sales Tax) stets netto, also ohne Steueranteil, an.
Beim Import der Waren nach Deutschland musste also beispielsweise die Mehrwertsteuer - damals 16, heute 19 Prozent - hinzuaddiert werden. Allein dadurch konnte der scheinbare Preisunterschied teilweise zu marginalen Summen zusammenschmelzen.
Heute ist die Welt allerdings eine andere. Jeder Euro ist mittlerweile fast 1,5 US-Dollar wert. Amerika ist für Europäer zum Billigland geworden - aber nur wenn man direkt in den USA einkauft. Versucht man hingegen bei den deutschen Ablegern amerikanischer Firmen einzukaufen, stößt man oft auf unverständlich überhöhte Preise, verglichen mit den USA.
Dieses Missverhältnis lässt viele Kaufinteressenten einen Kauf in den USA erwägen. Wer ohnehin eine Reise in die USA plant, kann extrem vom Dollarkurs profitieren. Doch ist auch Vorsicht geboten - bei Themen wie Garantie, Stromspannung, Tastaturlayout und Zoll.
SPIEGEL ONLINE zeigt die möglichen Probleme des Privatimports auf - und rechnet aus, wie viel man sparen kann.
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Da schreibt jemand über Windows, der dieses OS offensichtlich nicht wirklich kennt. Sowohl XP als auch Vista bieten die Möglichkeit das Eingabegebietsschema per Mausklick zu ändern, wodurch sich auf jede Tastatur das [...] mehr...
Hallo, mich würde jetzt mal interessieren, ob man als Unternehmer die Einfuhrumsatzsteuer wieder abführen kann? Viele Grüße, Daniel mehr...
Liebe SPON-Redaktion. BITTE, BITTE stellt diese permanente Apple-Werbung ab und berichtet stattdessen über wichtige Dinge wie Schäuble, GG-Verletzungen seitens Politiker, Online Durchsuchungen , Flugzeugabschüsse und und und. [...] mehr...
Das amerikanische Tastaturlayout muss ja nicht unbedingt ein Nachteil per se sein. Bis auf die fehlenden Umlaute finde ich einige Symbole sogar besser platziert (zB: @, [, ], |,\ ). Ist aber Geschmacks- und Gewöhnungssache. mehr...
Erklären Sie doch mal was ein niedriger Dollarkurs mit der Mehrwertsteuer zu tun hat? Dann müsste nach Ihrer Denkweise die MwSt. täglich nach dem Dollarkurs berechnet werdenß Wir wirr kann ich nur sagen. Und der Spritpreis [...] mehr...
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