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Selbstblockade Gängel-Drucker streiken wegen angeblich leerer Patronen

7. Teil: Deutsche Drucker diskriminieren ausländische Patronen

Petra Clös aus Kassel hat in den Vereinigten Staaten gelebt, dort einen HP-Tintenstrahldrucker gekauft und benutzt. Sie wollte das Modell nach der Rückkehr in Deutschland weiterverwenden. Das ist nicht möglich: "Der Drucker verweigert den Dienst, wenn deutsche und ansonsten baugleiche, mechanisch einwandfrei passende Patronen verwendet werden, welche für dasselbe Modell hier in Deutschland verkauft werden."

HP antwortet:

"Sollte einer unserer Kunden einen Drucker in den Vereinigten Staaten gekauft haben, wird der HP-Kundendienst selbstverständlich dabei helfen, das Gerät für eine Nutzung mit den im europäischen Raum verkauften Tintenpatronen zu konfigurieren."

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insgesamt 44 Beiträge
the_flying_horse 24.01.2008
...so einen Mist erst gar nicht kaufen. Früher druckten die Tintenpisser bis die Tinte alle war und das Blatt weiss wieder raus kam - den Druckköpfen hat das nichts ausgemacht. Seitdem die Hersteller aber den Hals nicht voll [...]
...so einen Mist erst gar nicht kaufen. Früher druckten die Tintenpisser bis die Tinte alle war und das Blatt weiss wieder raus kam - den Druckköpfen hat das nichts ausgemacht. Seitdem die Hersteller aber den Hals nicht voll genug bekommen und solche kundenfeindlichen Gängelungen einbauen - angeblich zum Schutz des Kunden - seitdem kaufe ich keine Tintenstrahldrucker mehr. Sind vom Verbrauch eh viel zu teuer, ein Laser ist bedeutend günstiger und die gibt es auch schon günstig in Farbe; da ich so gut wie keine Fotos drucke, brauch ich auch keinen Tintenpisser...
BadTicket 24.01.2008
Die Druckerindustrie hat einen Riesenfehler gemacht in dem sie Drucker für fast nichts anbietet und dann viel Kohle mit Tinte machen will. Offensichtlich funktioniert es, viele Leute sind stolz wenn sie dreckbillig einen neuen [...]
Die Druckerindustrie hat einen Riesenfehler gemacht in dem sie Drucker für fast nichts anbietet und dann viel Kohle mit Tinte machen will. Offensichtlich funktioniert es, viele Leute sind stolz wenn sie dreckbillig einen neuen Drucker bekommen. Die Folgekosten werden nicht bedacht, aber das kennt man ja schon von Autobesitzern. Fazit: Umsteigen auf einen Laserdrucker so lange es noch geht. Denn auch da zeichnet sich der unsinnige Trend ab die Kohle über das Verbrauchsmaterial zu machen...
mordur 24.01.2008
genau. ich habe einen brother s/w-laserdrucker für damals 140 Euro , verbrauche eine Tonerkartusche in 1 1/2 Jahren! wenn man wirklich mal was in farbe braucht, geh ich zum copyshop, da kommt man bedeutend günstiger, als wenn [...]
Zitat von the_flying_horse...so einen Mist erst gar nicht kaufen. Früher druckten die Tintenpisser bis die Tinte alle war und das Blatt weiss wieder raus kam - den Druckköpfen hat das nichts ausgemacht. Seitdem die Hersteller aber den Hals nicht voll ....
genau. ich habe einen brother s/w-laserdrucker für damals 140 Euro , verbrauche eine Tonerkartusche in 1 1/2 Jahren! wenn man wirklich mal was in farbe braucht, geh ich zum copyshop, da kommt man bedeutend günstiger, als wenn ich mir so'n tintenfresser kaufe. Aber seitdem die hersteller die drucker dem kunden hinterherschmeissen, müssen sie die kohle ja wieder woanders reinholen.
qwertz2000 24.01.2008
Auch mein Multifunktionsgerät MFC-425CN von Brother meldet z.B. "Magenta leer", obwohl diese Patrone noch mindestens 1/4 ihrer Füllung hat (man sieht es durch die transparente Hülle sogar von außen). Danach sind auch [...]
Auch mein Multifunktionsgerät MFC-425CN von Brother meldet z.B. "Magenta leer", obwohl diese Patrone noch mindestens 1/4 ihrer Füllung hat (man sieht es durch die transparente Hülle sogar von außen). Danach sind auch reine Schwarz-Weiß-Drucke/-Kopien/-Faxe nicht mehr möglich. In der Tat ist es so, daß ich in den letzten Jahren mit diesen Tintenspritzern - egal, ob HP, Brother oder andere - nur Probleme hatte. Vielleicht sind manche Dinge bei den mittlerweile günstig erhältlichen Farblasern prinzipbedingt (keine Flüssigkeit = kein Eintrocknen oder Verkleben) besser? Wobei das Thema "Füllstandsmeldung", hier dann für den Toner, dabei weiterhin offen ist... Hat jemand Erfahrungen damit?
dadirkes 24.01.2008
Es wäre klasse, wenn der Spiegel mit Hilfe der Leser dieses Thema etwas genauer unter die Lupe nehmen könnte. Ich wäre dafür, so etwas dann den Verbraucherschützern in die Arbeit zu geben. Schließlich fehlt den Druckern damit [...]
Zitat von sysopTintenstrahl-Drucker blockieren, wenn Patronen nicht aus Deutschland kommen, zu lange im Schrank lagen oder ein vorab definiertes Limit erreichen. Wie unzufrieden Kunden darüber sind, zeigen die Zuschriften von SPIEGEL-ONLINE-Lesern. Die Hersteller antworten auf die Vorwürfe. http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,530437,00.html
Es wäre klasse, wenn der Spiegel mit Hilfe der Leser dieses Thema etwas genauer unter die Lupe nehmen könnte. Ich wäre dafür, so etwas dann den Verbraucherschützern in die Arbeit zu geben. Schließlich fehlt den Druckern damit doch indirekt eine zugesagte Eigenschaft? Hier wäre auch interessant zu wissen, ob auf den Verpackungen der Drucker explizit auf so etwas hingewiesen wird. Selbst mit den neuesten Autos kann ich auch unter Ignoranz der Wartungsintervalle so lange fahren, bis die Karre auseinanderfällt. Ich selbst habe 2 HP Drucker - einen gaaaanz alten HP Deskjet 500 von 1993 und einen Officejet, beide pinkeln die Patronen zum Glück komplett leer, so daß man selbst entscheiden kann, wann das Blatt nicht mehr lesbar oder akzeptabel ist. Die im Artikel beschriebenen Artefakte haben mich bisher davon abgehalten, mir einen neueren (Tintenstrahl)Drucker zuzulegen :-)
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