Von Konrad Lischka und Matthias Kremp
Sie haben weder einen GPS-Kamera noch ein GPS-Handy und wollen sich auch keinen GPS-Tracker zulegen, möchten ihre Fotos aber trotzdem den Orten ihrer Entstehung zuordnen können? Kein Problem: Im Internet gibt es etliche kostenlose Programme, die ihnen dabei helfen, ihre Digitalbilder nachträglich mit GPS-Koordinaten zu versehen.
Die Software der Geotagging-Community Locr gibt es nicht nur für Handys, sondern auch für Windows-PCs. Diese Variante bietet etliche Vorteile gegenüber der Mobiltelefonversion, allen voran den, dass sie den Anwender nicht bei jedem Arbeitsgang nötigt, die gerade bearbeiteten Bilder auf das Locr-Portal zu laden.
Die nur wenige hundert Kilobyte kleine Software bietet verschiedene Möglichkeiten, GPS-Daten direkt in die Fotos zu schreiben. Die einfachste Variante ist es, eine GPS-Log-Datei und die zugehörigen Fotos zu importieren. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man beim Fotografieren einen entsprechenden GPS-Empfänger benutzt hat. Ein ausgesprochen nützliches Detail: Sind die Uhren von Kamera und GPS-Empfänger nicht absolut synchron gelaufen, lässt sich ein Zeitversatz einstellen, so dass Positionsdaten und Bilder wieder zueinander passen.
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