Von Konrad Lischka und Matthias Kremp
Mit Positionsdaten versehene Fotos kann man im Web auf Landkarten präsentieren - bei Google Maps zum Beispiel, oder in 3D auf dem Heimrechner in Google Earth. Die dafür nötigen KML-Dateien erzeugt das kostenlose PC-Programm GPicSync - der Entwickler François Schnell zeigt auf seinen Seiten schöne Beispiel-Fotosets für Google Maps und Google Earth und gibt ausführliche Anleitungen. Vergleichbare Web-Galerien legt auch die - 25 Dollar teure - Software Jetphoto (für PC und Mac verfügbar) an.
Noch etwas einfacher geht das - kostenlos! - bei Flickr: Der Online-Fotodienst erkennt automatisch GPS-Positionsdaten in hochgeladenen Bilddateien und zeigt die Fotos auf Landkarten an. Allerdings muss man diese automatische Ortung erst aktivieren (über diesen etwas versteckten Link) - standardmäßig hat Flickr die Positionsbestimmung nämlich vorbildlich zwecks Datenschutz deaktiviert, damit nicht ahnungslose GPS-Nutzer ihren Wohnort im Netz veröffentlichen.
Seine verorteten Flickr-Fotos kann man mit Hilfe eines Bookmarklets der Hamburger Programmierer von Sumaato Labs mit dem Dienst Loc.alize.us und Google Maps verknüpfen - schick!
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