Nein, "Pleo" ist kein Kuscheltierchen, das auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt werden soll, sondern "wird sicherlich einer der Stars der Cebit 2008 werden", behauptet die PR-Agentur des Herstellers. Denn der weiche Pleo besitzt einen harten Kern: Wie einst Sonys Aibo ist Pleo ein autonomer kleiner Roboter, der interaktiv und entwicklungsfähig sein soll, ohne dabei zu wachsen. Zu Deutsch: Der Knuddel ist ein wandelndes Tamagotchi.
Und was für eines: Er äußert Emotionen, krabbelt durch die Wohnung und interagiert mit seinen Besitzern, von denen er sich katzenhaft buckelnd und wohlige Geräusche äußernd nur zu gern den Rücken streicheln lässt. Gefüttert werden will er auch und natürlich ist all das nicht neu - immerhin aber ist er erheblich niedlicher als seine plastinen Vorgänger.
Der Hersteller hat dem kleinen Camarasaurus eine eigene Webseite gegönnt, die vor allem eines klarmacht: Ob das alles ein Traum oder ein Alptraum ist, ist in Anbetracht des Geräuschteppichs, den Pleo produziert, vor allem eine Frage der altersbedingten Perspektive. Der Preis jedenfalls dürfte Eltern den Schweiß auf die Stirn treiben. Das süße Tierchen ist für knapp 600 Euro zu haben.
Update: Der Hersteller gibt an, dass der Dino ab Juni für 299 Euro in Deutschland zu haben sein soll.
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