Von Konrad Lischka und Christian Stöcker
Apple-Fans schimpfen in Foren, Blogs und auf IT-Seiten. Und einige reagieren den Frust mit so amüsanten Satiren wie der Webseite "Fail me" ab. Die sieht der Werbeseite für Apples Pannen-Service zum Verwechseln ähnlich. Die feinen Unterschiede: Apples Dienst heißt Mobile Me - die Satire Fail Me, also sinngemäß "Lass mich im Stich" statt "Mobiles Ich". Die Seite parodiert Apples Werbesprüche: Der "einfache Weg zu synchronen Daten" wird zum "einfachen Weg zum totalen Versagen".
Wer seinen Apple-Frust in die Online-Welt hinausschreien will, kann bei FailMe ein schickes Fail-Logo für Apples-Chatsoftware iChat gratis herunterladen: Damit, so die Macher "können Sie der Welt zeigen, wie sehr sie FailMes ständige Ausfälle und verpassten Fristen bewundern. Ziehen Sie das Icon einfach in ihr iChat-Fenster. Das ist so einfach, dass sogar wir es hinkriegen." Völlig ironiefrei rufen die FailMe-Macher dann noch zum Mail-Protest bei Steve Jobs und dem Apple-Kundendienst auf: "Es gibt nur einen Weg, die Dinge zu ändern - wir müssen Apple sagen, dass wir diese Behandlung nicht dulden."
Wie groß der Unmut über die Pannen beim MobileMe-Dienst ist, zeigen die Kommentare in Web-Foren - von Apple erwarten Kunden Produkte, die einfach funktionieren. Mobile Me jedenfalls funktioniert offensichtlich bei einigen Kunden überhaupt nicht:
Apple reagiert inzwischen auf die Welle des Missmutes: Seit Freitag sollen Apple-Mitarbeiter in einem Blog zum MobileMe-Status über die Erfolge bei der Problembehebung berichten. Bislang gibt es zwei Einträge:
Der immerhin 79 Euro im Jahr kostende Dienst läuft also für einige Unglückselige auch nach zwei Wochen nicht so einfach und reibungslos, wie Kunden es von Apple erwarten.
Auf anderen Social Networks posten:
Meine Sorge ist eigentlich weniger, dass meine .mac/mobileme-account gehackt wird, als dass er zugespammt werden könnte. Ich lebe im Moment ziemlich spamfrei und möcht eigentlich, dass das so bleibt. mehr...
Und warum das ganze ? Die Lösung: Auszug von einem Unternehmen welches sich mit Datensicherheit befasst: Unglücklicherweise leben wir in einer Welt, in der sich fast alles zu Geld machen lässt. Da die heutige Wirtschaft [...] mehr...
Und die Lösung für das ganze: Auszug aus einem Bericht: Wie kann ein Computer vollkommen sicher gemacht werden? Es gilt als allgemein bekannt, dass ein Computer nur sicher gemacht werden kann, indem man ihn [...] mehr...
Das hatte ganze, was hier abgeht, hatte ich schon 2004, bei meinem (.mac) account den ich danach nicht mehr verlängerte, festgestellt. Ist halt wie bei allem wo daten gespeichert werden. Hier einmal ein kleiner Auszug eines [...] mehr...
Was? Das Problem ist, dass die URL des öffentlichen Ordners der iDisk den Account-Namen enthält. Eine URL lautet http://idisk.mac.com/MEINE.EMAIL-Public. Daraus kann man leicht die Email-Adresse MEINE.EMAIL@mac.com [...] mehr...
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