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28.07.2008
 

Fan-Zorn

So lästert das Web über Apples Pannenserie

Von Konrad Lischka und Christian Stöcker

5. Teil: Trotz Vorauswahl fiese Software in Apples Download-Shop

Apple besteht darauf, dass nicht jeder beliebige Programme auf iPhone installieren kann - das kann man mit einem Apple-Handy im Originalzustand nur über Apples zentralen Downloadshop AppStore. Vorteil dieser Zentralisierung: Apple kontrolliert, welche Anwendungen verfügbar sind, prüft sie vorab, verhindert so, dass Spyware oder anderweitig riskante Programme aufs iPhone gelangen.

Das hat bei dem iPhone-Rollenspiel "Aurora Feint" auch geklappt - allerdings erst nachträglich, Das Spiel durchforstete alle Einträge im iPhone-Adressbuch und schickte die so abgegriffenen Daten ohne Verschlüsselung an den Server des Spielherstellers. So sollten Spieler automatisch Freunde entdecken, die auch "Aurora Feint" spielen. So erklärt der Hersteller die Adressbuch-Schnüffelei. Apple ermöglicht Programmierern diesen Adressbuch-Zugriff mit seinem iPhone-Entwicklerwerkzeug.

Wie Programme diese Möglichkeit ausnutzen, wurde aber im Fall von "Aurora Feint" offensichtlich nicht vorab geprüft - Apple hat die Software nachträglich aus dem Download-Portal entfernt, nachdem sicher schon so einige Adresslisten unverschlüsselt verschickt worden sind.

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