Von Matthias Kremp
Microsoft macht Druck. Bei der Entwicklung von Windows XP und Vista gab es noch jahrelange Verzögerungen - jetzt soll es schneller gehen. Eine erste Vorabversion von Windows 7 wurde am Dienstag an Entwickler verteilt. Eine öffentliche Betaversion wird 2009 erwartet, die Verkaufversion soll 2010 in die Läden kommen - spätestens.
Aber was wird das neue Windows eigentlich vom viel geschmähten Vista unterscheiden? Wird es nur ein Update, das Funktionen und Fähigkeiten nachliefert, die Microsoft eigentlich schon in Vista hätte bringen sollen?
Ein Blick auf das, was Microsoft seinen Software-Zulieferern nun in der ersten Vorführung gezeigt hat, lässt vermuten: Es wird eine Mischung aus beidem. In mancherlei Hinsicht wird sich Windows 7 kaum von Vista unterscheiden, tatsächlich eher wie ein Update daherkommen. Etliche Funktionen aber sind tatsächlich von Grund auf neu entwickelt worden, so die Steuerung über Fingergesten.
Microsofts Hauptziel: Windows 7 soll wieder mehr Anwender erreichen als Vista. Denn viele Privatanwender, von negativen Berichten abgeschreckt, zieren sich immer noch, ihr gewohntes Windows XP abzulösen. Firmen fürchten Kompatibilitätsprobleme. Und die derzeit so beliebten Netbooks werden weiter mit XP ausgeliefert, weil Vista auf ihrer Hardware nur im Kriechgang läuft.
All diese Probleme (und Vorurteile) soll Windows 7 beseitigen. Zum einen soll es die Anwender mit vielen neuen Komfortfunktionen und der Option auf eine Bedienung per Touchscreen locken, zum anderen anspruchsloser sein: Das System werde auch mit schlapper Billig-Hardware funktionieren, verspricht Microsoft.
Die wichtigsten Neuerungen, die schönsten Spielereien - SPIEGEL ONLINE verrät die ersten Details über Windows 7:
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