Von Konrad Lischka
Anspruchsvolle Fotografen erkennt man an großen Kameras, großen Taschen und dem kaputten Rücken, Gelegenheitsknipser an der Kamera in der Hemdtaschen. Ein Körnchen Wahrheit enthalten diese Klischees - zumindest bei Digitalkameras gilt als Grundregel: Je größer der Bildsensor, umso größer die mögliche Bildqualität. Und in Kompaktkameras passen einfach keine großen Bildsensoren.
Bis jetzt. Das neue Kamerasystem Micro FourThirds soll Kameras mit Spiegelreflexfunktionen ganz erheblich schrumpfen, versprechen die Hersteller. Solche Kameras sind dabei so etwas wie eine Schein-Spiegelreflexkamera: Sie bietet die Funktionen der SLRs, verzichtet aber auf einen Spiegelapparat, was Platz spart (mehr dazu weiter unter).
Die erste Kamera dieser Bausweise bringt nun Kamerabauer Panasonic in den Handel und nennt die Lumix G1 vollmundig "ultrakompakt". Diese Kamera mache Schluss mit dem Argument, "dass digitale SLRs schwer, sperrig und umständlich zu bedienen seien".

Größe, Bedienung, Bildqualität - SPIEGEL ONLINE testet die erste Digitalkamera des Micro-FourThirds-Systems.
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