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Microsofts Messe-Versprechen Der böse Steve ist plötzlich brav

5. Teil: Xbox 360

Die Neuheiten für Microsofts Spielkonsole Xbox 360 präsentierte nicht Ballmer, sondern Robbie Bach, Chef von Microsofts Unterhaltungsgeräteabteilung. Der hatte keine Mühe, sich und seine Abteilung in einem gleißend hellen Licht darzustellen. 2008 habe Microsoft mehr Spielkonsolen als je zuvor abgesetzt, was wohl auch dem Preis von unter 200 Euro geschuldet ist. Der Online-Dienst für die Xbox 360 hat mittlerweile 17 Millionen Mitglieder. Für 2009 aber hat sich Bach offenbar vorgenommen, vor allem durch neue Spiele und Software Kunden zu gewinnen.

So bekommt der Erfolgs-Shooter Halo 2009 gleich zwei Nachfolger. Zum einen die Strategiespiel-Variante Halo Wars. Im Gegensatz zu Halo geht es darin weit weniger gewalttätig zu, so dass das Spiel nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Jugendliche verkauft werden darf. Vor allem aber wurde Halo 3 ODST, der Nachfolger der aktuellen Version, angekündigt. Einen konkreten Veröffentlichungstermin dafür gibt es zwar noch nicht, aber irgendwann im Herbst soll es soweit sein. Insofern muss man aus Sicht gutinformierter Gamer sagen: Etwas Überraschendes hatte Bach nicht zu erzählen.

Für Xbox-360-Besitzer, die selbst einmal unter die Spieleautoren gehen wollen, stellte Bach das Entwicklerpaket KODU vor. Damit sollen selbst des Programmierens vollkommen unkundige Anwender in die Lage versetzt werden, Xbox-Spiele direkt auf der Spielkonsole selbst, also ohne PC, zu erstellen. Auch das war keine Neuigkeit, auch wenn sich der Name des Spielbaukastens geändert zu haben scheint.

Nebenbei soll die Software die Grundzüge des Programmierens vermitteln. Wie das funktioniert, erklärte nicht etwa Robbie Bach, sondern die zwölfjährige Sparrow Buerer, die an ihrer Vorstellung sichtlich Freude hatte und dafür vom Publikum mit einem kräftigen Extra-Applaus belohnt wurde. Am meisten Spaß bereitete ihr aber offenkundig, das sie Bach in einer kurzen Spielpartie vollkommen chancenlos ließ.

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insgesamt 22 Beiträge
MacClaus 08.01.2009
Win 7 ist nichts weiter als ein aufgebohrtes Vista. Ein Rohrkrepierer.
Win 7 ist nichts weiter als ein aufgebohrtes Vista. Ein Rohrkrepierer.
Hemul 08.01.2009
@MacClaus: Du musst es ja wissen... ...im Übrigen: "Ich bin mit Vista mehr als zufrieden!" Aber als "MacClaus" hat man eben keine... Du weißt sicher was?
@MacClaus: Du musst es ja wissen... ...im Übrigen: "Ich bin mit Vista mehr als zufrieden!" Aber als "MacClaus" hat man eben keine... Du weißt sicher was?
multics 08.01.2009
"Viel Neues hat Microsoft nicht zu bieten, Überraschungen schon gar nicht." /Das/ ist aber keine Ueberraschung. MSFT ist sehr Erfolgsverwoehnt. Sie konnten immer von ihrem Monopol leben. Sehr gut sogar. Eine [...]
"Viel Neues hat Microsoft nicht zu bieten, Überraschungen schon gar nicht." /Das/ ist aber keine Ueberraschung. MSFT ist sehr Erfolgsverwoehnt. Sie konnten immer von ihrem Monopol leben. Sehr gut sogar. Eine Coporate Culture die Innovationen und Ideen beinhaltet bildet sich so natuerlich nicht. Monopolisten sind nie innovativ. Die fetten Jahre sind seit Vista vorbei. Die Eile die bei Win 7 an den Tag gelegt wird zeigt deutlich, dass man das Vista Debakel schnell durch einen neuerlichen Erfolg wieder gut machen will. Frueher war alles einfach. Intel hat die neuen schnelleren Chips geliefert und MS dazu dann das Betriebssystem was das mehr an Performance wieder aufgefressen hat. Diese Upgrade Tretmuehle gibt es jetzt nicht mehr. Der Sprung von einem alten System zu einem neuen ist zu klein geworden. Ein Rechner von vor 3 Jahren ist fuer alles was ein *normaler* User macht vollkommen ausreichend. Daher gibt es auch kaum Leute die ihr XP durch ein Vista ersetzen. Warum auch? Vista ist auf aelteren Rechnern meist langsamer als XP. Dazu kommt noch Konkurrenz. U.a. vom Erzfeind Google. Im Suchmaschinen Business kriegt MS kein Bein auf den Boden. Der Yohoo! Deal platzte. Im Browsermarkt verliert MS _konstant_ gegen Firefox. Inzwischen liegt der FF bei ueber 20%. Auf Seiten wie SPON ist Abends (nach Feierabend) der Anteil der Leute die mit dem FF unterwegs sind sogar > 50%. Einzig wirklich Erfolgreich scheint die XBOX zu sein. Naja... vielleicht endet MS dann endlich da wo sie hingehoeren: Im Spiele/Consolen Markt.
Eiermann 08.01.2009
So? Welche brauchbaren und nennenswert verbreiteten Alternativen an Betriebssystemen gibt es denn? Das ist doch das Hauptproblem, dass es außer dem Mac für Besserverdiener und dem Linux für Frickler und Nerds keine Alternative [...]
Zitat von multicsDie fetten Jahre sind seit Vista vorbei. Die Eile die bei Win 7 an den Tag gelegt wird zeigt deutlich, dass man das Vista Debakel schnell durch einen neuerlichen Erfolg wieder gut machen will. Frueher war alles einfach. Intel hat die neuen schnelleren Chips geliefert und MS dazu dann das Betriebssystem was das mehr an Performance wieder aufgefressen hat. Diese Upgrade Tretmuehle gibt es jetzt nicht mehr.
So? Welche brauchbaren und nennenswert verbreiteten Alternativen an Betriebssystemen gibt es denn? Das ist doch das Hauptproblem, dass es außer dem Mac für Besserverdiener und dem Linux für Frickler und Nerds keine Alternative für den Massenmarkt zu Windows gibt. Was außerdem bisher zu Windows 7 so zu hören ist, hört sich an Neuerungen im Ordungsmanagement oder der Multitouch-Unterstützung ganz interessant an.
multics 08.01.2009
Das Linux nur was fuer Frickler ist entspricht schon lange nicht mehr der Wahrheit. Wer sowas behauptet hat Linux das letzte mal vor 5 Jahren ausprobiert. Das ist kein Argument. Die einzigen Argumenten die gegen Linux [...]
Zitat von EiermannSo? Welche brauchbaren und nennenswert verbreiteten Alternativen an Betriebssystemen gibt es denn? Das ist doch das Hauptproblem, dass es außer dem Mac für Besserverdiener und dem Linux für Frickler und Nerds keine Alternative für den Massenmarkt zu Windows gibt.
Das Linux nur was fuer Frickler ist entspricht schon lange nicht mehr der Wahrheit. Wer sowas behauptet hat Linux das letzte mal vor 5 Jahren ausprobiert. Das ist kein Argument. Die einzigen Argumenten die gegen Linux sprechen sind, dass es Word und Co nicht gibt (aber da gibts ja Ersatz in Form von OpenOffice) und es nur sehr wenige Spiele fuer Linux gibt. Ein paar Windows Anwendungen laufen mit hilfe von Wine unter Linux. Aber das ist wirklich nicht so dolle. Was "Besserverdiener" angeht: Wer sich ein teures Windows leisten kann, der kann sich auch MacOS X leisten. Alle anderen geben 0 Eur aus und nutzen Linux. Und MacOS X ist wirklich stressfrei. Was das angeht _wesentlich_ stressfreier als Windows.
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