Aus Las Vegas berichtet Konrad Lischka
Ein Jahr ist es her, dass Casio die Foto- und Videobranche mit seiner Extrem-Zeitlupen-Kamera EX-F1 durcheinanderbrachte: Das gerade mal 800 Euro teure Gerät schießt 60 Fotos oder 1200 Video-Frames in der Sekunde - mehr als viele Profigeräte, mehr als genug für extreme Zeitlupenaufnahmen.
Nun treibt Casio diese Entwicklung noch weiter: Auf der CES zeigte die Firma zwei Kompaktkameras, die 30 Fotos in der Sekunde schießen oder Videos mit 1000 Frames in der Sekunde aufnehmen - dann allerdings nur in einer Auflösung von 224 x 56 Pixel.

Zuwachs in Casios populärer Exilim-Baureihe: 30 Bilder pro Sekunde
Die teurere der Kameras, die EX-FC100 hat einen 9-Megapixel-Sensor und einen fünffach Zoom, sie soll in den Vereinigten Staaten 400 Dollar kosten. Die EX-FS10 hat nur einen dreifach Zoom und sechs Megapixel, wird dafür 50 Dollar billiger sein. Wann die Kameras nach Deutschland kommen, teilte Casio nicht mit.
Aber eines steht fest: Sobald sie erscheinen, werden auf Youtube eine Menge Zeitlupen-Clips von explodierenden Glasflaschen und platzenden Wasserbomben auftauchen.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Textes war zu lesen, die gezeigte Casio Exilim könne 1000 Frames pro Sekunde in HD-Auflösung aufnehmen. Das ist nicht korrekt - bei dieser Bildfrequenz wird die Auflösung auf 224x 56 Pixel reduziert. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.
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