Von Matthias Kremp
Dass Notebooks, vor allem Netbooks, sich mit einem Strombedarf von 20 bis 30 Watt begnügen, daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. Ebenso daran, dass Desktop-PCs sich nicht selten schon im Leerlauf 60 Watt genehmigen, unter Last glatt 100 bis 200 Watt aus der Steckdose ziehen - zuzüglich Monitor.

Ganz anders der neue Stromspar-Zwerg des niedersächsischen PC-Herstellers Christmann. Der braucht - inklusive 22-Zoll-Display - im Betrieb nicht mehr als 21 bis 22 Watt. Und ebenso sparsam wie er mit Strom umgeht, geht er auch mit Platz um. Der komplette Rechner hat eine Grundfläche, die nur knapp größer ist als eine Mini-CD. Er kann mit vier Schrauben an der Rückwand eines Monitors befestigt werden.
Dafür darf man ihm allerdings auch keine übermäßig anstrengenden Aufgaben übertragen. Texte schreiben, E-Mails, lesen, Websurfen, das alles ist kein Problem für ihn. Mit Photoshop oder 3D-Spielen dagegen sollte man dem Winzling nicht zu nahe kommen. Bei solchen Belastungen würde sein schwachbrüstiger Via-Prozessor die Waffen strecken.
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