Sonntag, 22. November 2009

Netzwelt



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29.07.2009
 

Experten-Tipps

So gelingen analoge Foto-Experimente

Von Konrad Lischka

Alle Welt fotografiert digital, doch experimentierfreudige Hobbyfotografen schaffen mit Filmen und Analog-Kameras vom Flohmarkt außergewöhnliche Bildeffekte. Knallige Farben, hoher Kontrastumfang, surreale Rottöne - wie das funktioniert, verraten die Analog-Knipser auf SPIEGEL ONLINE.

Bei Tageslicht liefert jede digitale Kompaktkamera im Automatik-Modus ganz ordentliche Bilder - durchgehende Schärfe, keine Überbelichtung, natürliche Farben, kein übermäßig hoher Kontrastumfang. Vor 50 Jahren haben Freizeit-Fotografen von so verlässlicher Technik geträumt. Heute langweilt die Flut digitaler Schnappschüsse mit uniformer Ästhetik.

Kein Wunder, schließlich optimiert die Automatik Fotos auf eine als Ideal vorgegebene Bildnorm. Aus dieser perfekten Gleichförmigkeit stechen Analogaufnahmen mit sichtbarem Filmkorn und knalligen Farben heraus. Eine kleine Industrie bedient den Analog-Markt und Retromarkt: Polaroid-Fans basteln am Comeback des Sofortbildfilms, die Lomographische AG aus Wien verkauft seit Jahren neue Analog-Kameras nach sowjetischer Bauart - mit deutlich zweistelligem Zuwachsraten 2007 und 2008. Mit 16 Millionen Euro Umsatz rechnen die Kamera-Verkäufer 2009.

Wie schaffen die Lomo-Knipser diese tollen Farbeffekte? Welche Filme verwenden sie? SPIEGEL ONLINE hat weltweit Analog-Knipser befragt - und verrät ihre besten Tipps.

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WETTBEWERB: SENDEN SIE UNS IHRE ANALOG-FOTOS!

Sie fotografieren mit einer Lomo, Holga, Diana, Blackbird Fly, Lubitel oder Polaroid? Schicken Sie uns Ihre besten Werke!

Maximal fünf gescannte Fotos einsenden (Breite 750 px)- Motive völlig frei. Bitte Angaben zu Ort und Datum der Aufnahmen und einen kurzen Text zur Kamera (Modell, Alter, Herkunft, Preis, Geschichte) mitschicken. Bitte geben Sie in der Nachricht Ihre vollständigen Kontaktdaten an.

SPIEGEL ONLINE wird eine Auswahl der Einsendungen veröffentlichen. Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass Sie die Fotos selbst geschossen haben und Sie stimmen zu, dass SPIEGEL ONLINE Ihre Aufnahmen kostenfrei auf SPIEGEL.de zeigen und Sie mit vollem Namen als Urheber nennen darf. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen mit dem Betreff Analogfotos per E- Mail. Eine letzte Bitte noch: Schreiben Sie Ihren Namen in die Betreffzeile der Mail. Danke!.

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ANALOGE FOTOTECHNIK: DIE FACHBEGRIFFE KURZ ERKLÄRT

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