BitTorrent gilt als wohlmöglich schnellste P2P-Software, aber noch immer auch als recht umständlich: Per Browser oder E-Mail muss man sich zunächst Torrent-Dateien suchen, mit deren Hilfe man dann per BitTorrent-Client einen "Tracker" findet, der wiederum weiß, von wem man die eigentliche Datei beziehen kann. Jetzt integriert Opera als erster Browser-Entwickler das in jeder Hinsicht umstrittene P2P-Protokoll.
Die Norweger sehen zurecht "zahlreiche legale Anwendungen" und wollen auch ihre eigenen Produkt-Updates künftig per Torrent verteilen. Das ist eine deutliche Distanzierung von der ja wohl häufigsten Nutzung von BitTorrent, der illegalen Verteilung von Filmen im Netz. Obwohl BitTorrent von immer mehr Unternehmen für legale Zwecke eingesetzt wird, gehen die Lobbyverbände der Entertainmentindustrie in den letzten Monaten vermehrt gegen Torrent-Webseiten und -Nutzer vor.
Die Norweger bezeichnen die letzte Woche erstmals vorgestellte Browserversion 8.02 als "Technology Preview" und weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Programm zu Testzwecken, nicht aber als vollwertiger Browser heruntergeladen werden sollte.
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