Billigrechner im Test Mac-Klon röhrt und klappert

Er ist billig, er ist schnell, aber ist er auch gut? Die ersten Exemplare des Apple-Nachbaus "Open Computer" sind in den Labors der Tester angekommen. SPIEGEL ONLINE fasst die Ergebnisse zusammen - und rechnet nach, wie viel der Nachbau in Deutschland kosten würde.

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Der Sturm bricht los, als Patrick den Einschaltknopf drückt. Mit lauten Getöse setzen sich die Lüfter in Bewegung, stimmen ein Geratter an, das bis zum Ende des Videos nicht leiser wird. Patrick ist einer der ersten Besitzer eines Open Computers, jenes Mac-Nachbaus, um den seit zwei Wochen viel Wind gemacht wird - und dessen Kühlpropeller derart viel Luft bewegen, dass man in seiner Umgebung kaum mehr ruhig telefonieren kann. Das zumindest sagen die Profi-Tester von Cnet, die eines der ersten Geräte zum Test bekamen.

Denn während echte Macs ihren Besitzer beim Einschalten mit einem wohlklingenden Akkord begrüßen, lässt der Mac-Klon vom Ein- bis zum Ausschalten nur seine rappelnden Lüfter hören. Verantwortlich hierfür dürfte eine fehlende Lüftersteuerung sein, vermuten die Tester.

Während nämliche gute PCs und auch Macs die Geschwindigkeit ihrer Lüfter abhängig von der jeweiligen Beanspruchung des Computers regulieren, und so den Geräuschpegel minimieren, scheinen die Lüfter des Psystar-Macs stets mit Volldampf, und damit auch mit voller Lautstärke, zu rotieren.

Wie gut oder schlecht der Billig-Mac tatsächlich ist, haben mehrere Tester versucht herauszufinden. SPIEGEL ONLINE fasst die Ergebnisse zusammen:



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